Google hat einen neuen Music Manager veröffentlichtder Android-Nutzern das Herunterladen von allen auf Google Music hochgeladenen oder bei Google gekauften Songs erlaubt:

Google just announced Android users will now be able to download all of their songs from a new version of Google Music Manager, allowing you to create a backup of both purchased music from the Google Music store and content you’ve uploaded yourself.

Die Downloads werden formattiert als MP3s mit einer Bitrate von 320 kbps.

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SoundCloud hat jetzt 10 Millionen Mitglieder

by Marcel Weiß on 23. Januar 2012

in Business-News

Das Berliner Startup SoundCloud hat heute verkündet, dass sie den Meilenstein von 10 Millionen registrierten Mitgliedern erreicht haben.

Auch die anderen Zahlen können sich sehen lassen:

Sound is mobile: Over 5 million official SoundCloud apps have been downloaded

Sound is developing: Over 10,000 apps being developed on SoundCloud’s open platform. Recent additions include integrations with professional music creation software Pro Tools and Cakewalk.

Sound is more than music: Over 3.3 million different tags show the breadth of sounds on SoundCloud, which now includes everything from journalists & bloggers (Robert Scoble, Mike Butcher), to publishing (Penguin Books UK), to education (Stanford).

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Berlin Music Week 2012 ohne Popkomm

by Marcel Weiß on 18. Januar 2012

in Events

Wie Musikmarkt berichtet, wird die Berlin Music Week 2012 ohne Popkomm stattfinden:

Auf eine Anfrage des Musikmarkts wollte sich seitens der Popkomm derzeit keiner der Verantwortlichen zur Zukunft der Popkomm 2012 äußern. Ein Sprecher der Berlin Music Week indes räumte auf Nachfrage ein, dass es während der Berlin Music Week in diesem Jahr keine Popkomm geben wird. Allerdings sei anlässlich der Berlin Music Week eine Branchenveranstaltung geplant.

Die Popkomm wird wahrscheinlich an eine andere Veranstaltung andocken – oder 2012 vielleicht doch nicht stattfinden.

2010 fand die Berlin Music Week erstmals statt. Damals mit All2gethernow und der wiederbelebten Popkomm im Paket. Das Ganze gestaltete sich nicht nur etwas megalomanisch. Man munkelt auch hinter den Kulissen, dass die Popkomm-Macher 2010 keine einfachen Partner waren, was einer der Gründe war, die dazu geführt haben, dass die All2gethernow im Folgejahr nicht wieder im Verbund mit Berlin Music Week und Popkomm stattfand.

Die Popkomm war letztes Jahr eine eher traurige Veranstaltung: Eine ziellose Popkomm taumelt in’s Nichts

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Die Crowdfunding-Plattform Kickstarter hat ihre Zahlen für 2011 veröffentlicht und  auch 2011 war Musik wieder die zweitgrößte Kategorie. Die Zahlen:

Music
$19,801,685.21 pledged
3,653 successful projects
260,178 backers

Das heißt also, dass 2011 über Kickstarter über 19,8 Millionen US-Dollar in 3653 Projekte geflossen sind. Kickstarter stellt damit die meisten US-Labels in den Schatten. (Ein direkter Vergleich der Investitionsgrößen wäre interessant.)

Auf neunetz.com habe ich ein paar Worte über Crowdfunding und Kickstarter geschrieben.

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Wie entwickeln sich die Apps auf Spotify?

by Marcel Weiß on 12. Januar 2012

in Business-News

Im Dezember habe ich für Musikmarkt einen Überblick über die neue Plattform von Spotify geschrieben.

Mittlerweile können erste Bilanzen zu den Spotify-Apps gezogen werden. GigaOm berichtet erfreuliche Zahlen:

Moodagent’s app, which offers instant mood-based playlists, has seen about 500,000 unique visitors since its launch on Spotify, according to the company’s head of communications Casper Falbe, who also gave me the following tidbits: “More than 60% of the visitors keep coming back to use Moodagent, but what’s most impressive is that 43% of the users have been active making playlists more than 200 times each.”

Soundrop’s genre-based chat room app has seen a total of 265,590 unique visitors since December 20. “We’ve had almost 32700 tracks added, 2.4 million tracks played,” Soundrop representative Thomas Ford told me via email, adding: “Soundrop users have played music for a total of 7453 days, 5 hours, 47 minutes and 20 seconds.” He also said that retention has been very good, with 30 percent of all users coming back within one day and 50 percent coming back within two days.

ShareMyPlaylists.com has seen between 6,000 and 10,000 unique visitors per day for its Spotify app. “This has resulted in a 200% increase in new members to our site and a huge 400% increase in playlists uploaded to ShareMyPlaylists.com,” according to the company’s CEO Kieron Donoghue, who also credits Spotify as as being a big contributor to a major milestone: “This week we’ve hit 1 million playlist generated by our Playlist Generator,” Donoghue told me.

Hier der Musikmarkt-Text:

Spotify macht ein Facebook und wird zur Plattform für Apps

Das Social Network Facebook hat 2007 seine Webplattform für Applikationen von Dritten geöffnet. Nicht zuletzt dank der Öffnung zur Plattform wurde das Netzwerk erfolgreich. Auf und mit Facebook wurden Dinge wie etwas Spiele möglich, die bei Konkurrenten wie den VZ-Netzwerken noch lange Zeit fehlen sollten. Es ist mittlerweile auch im Web ein geflügeltes Wort: Wenn du im großen Stil erfolgreich sein willst, musst du zur Plattform werden.

Spotify, das vor wenigen Wochen in Österreich und der Schweiz gestartet ist, ist dem Plattform-Ruf nun ebenfalls gefolgt. Eine neue Welt des Experimentierens öffnet sich hiermit, weil viele kleinere Entwickler ohne ein solche Plattform nicht oder nur auf illegalem Wege Zugang zu Musik haben. Soundrop etwa bringt ein Gruppenerlebnis zu Spotify, das dem von Turntable.fm ähnelt. Guardian und Rolling Stone verbinden Musikreviews mit der besprochenen Musik in ihren Apps. Die App von Songkick zeigt Konzerte basierend darauf, wo man wohnt und welche Musik man auf Spotify hört. Billboard und andere bilden sofort anhörbare Charts in ihren Apps ab. Moodagent bietet Playlists für verschiedene Launen. Ein Entwickler plant eine App, die automatisch Gitarrenakkorde des gerade laufenden Songs anzeigt, sofern diese verfügbar sind.

Nicht alle sind begeistert von dem ersten zaghaften Schritt von Spotify in Richtung Plattform: Einige Beobachter bedauern, dass Spotify-Apps nichts anderes als Webapplikationen innerhalb eines sehr eingeschränkten Webbrowsers im Spotify-Client sein können. Auch hier lohnt sich aber wieder der Blick auf Facebook: Dieses hat 2007 mit seinem ersten Schritt Richtung Plattform das Gleiche gemacht: ‘Ihr dürft Apps bei uns bauen, aber sie finden nur auf unserer Seite statt’. Mittlerweile hat Facebook sein Angebot stark erweitert und auf Facebook aufsetzende Webapplikationen können auf Websites abseits von Facebook laufen. Die gleiche Entwicklung wird Spotify irgendwann gehen: Im Idealfall wird irgendwann jede Website, die mit Musik zu tun hat über eine Spotify-Verbindung diese auch direkt auf der Site abspielen können. Vorausgesetzt natürlich, die Labels, die ihre Tracks an Spotify lizenzieren, erlauben diese Entwicklung.

Spotify ist in der Entwicklung hin zur Plattform nicht allein: Der nur in den USA verfügbare Konkurrent Rdio hatte im März 2011 ebenfalls Programmierschnittstellen für Entwickler bereitgestellt. Während Rdio seine Entwickler am Erlös von neu abgeschlossenen Premiumkonten beteiligt, können Entwickler bei Spotify noch nichts verdienen. Die beiden Dienste werden nicht die letzten Musikentwicklungsplattformen im Netz sein, aber sie könnten die erfolgreichsten werden: Im Plattformgeschäft gewinnt, wer früh ein attraktives Gesamtangebot für Endnutzer und Entwickler bietet. Anschließend schaukeln die zwei Seiten sich gegenseitig hoch. Facebook, aber auch Apple oder Microsoft können ein Lied davon singen.

Weitere Musikmarkt-Kolumnen

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Das Medienforschungsunternehmen Mediapulse hat in der Schweiz eine Studie zum Webradiokonsum durchgeführt.

werbewoche:

55 Prozent der Webradiohörer entscheiden sich für den Empfang über Internet, weil sie den gewünschten Sender sonst nicht empfangen können. Mit 41 Prozent haben die Schweizer Privatradios beim Webradiokonsum den höchsten Marktanteil. 25 Prozent der Webradionutzung entfällt auf die SRG-Sender.

[..]

Webradio wird fast ausschliesslich im Büro (53 Prozent der gesamten Nutzungszeit) und Zuhause (43 Prozent) konsumiert. Mit 4 Prozent ist die Nutzung unterwegs deutlich weniger verbreitet. Entsprechend fällt bisher auch der Konsum via Mobiltelefon eher tief aus: Durchschnittlich konsumieren Webradionutzer nur vier Minuten pro Tag über das Mobiltelefon (im Vergleich zu 50 Minuten via Computer und 12 Minuten via Internetradiogerät).

Noch verbringen ältere Personen doppelt so viel Zeit mit dem Hören herrkömmlichen Radios als ihre jüngeren Webradiohörer. Das dürfte sich in den nächsten Jahren aber umdrehen. Interessant dürfte auch sein, wie das ansteigende On-Demand-Streaming sich auf die Konsumartenverteilung auswirken wird.

Die mobile Nutzung ist logischerweise stark abhängig von der Entwicklung der Datentarife der Mobilnetzanbieter.

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Rdio

Wie bereits bekannt gewesen ist Rdio heute in Deutschland gestartet. Der von den Skype-Gründern Janus Friis und Niklas Zennström gestartete On-Demand-Streaming-Dienst gehört zu den featurereichsten Konkurrenten des schwedischen Streaming-Vorzeigedienstes Spotify.

Vor kurzem hatte das Wired-Blog Epicenter die Musikbestände von Spotify und Rdio verglichen und einen leichten Vorsprung von Rdio ausgemacht:

Of the top 5,000, about 44% were available on both Spotify and Rdio. 4.8% of the albums were only available on Spotify, while a further 6.8% were only available on Rdio. Overall, 56% of the albums were streamable on at least one of the services. [..]

Spotify has a reputation for having a deeper catalog, but at least for historic critically-regarded albums, Rdio has a better selection of both popular and obscure artists. More albums in the top 5,000 were available on Rdio, and they offer exclusive access in the U.S. to huge acts like Bob Dylan, Pink Floyd, the White Stripes, and Queen.

Allerdings scheint die in Deutschland verfügbare Bibliothek von Rdio kleiner zu sein. Zum Beispiel hat Rdio nicht die Streamingrechte für alle Songs von Bob Dylan.

Rdio hat laut eigenen Aussagen 12 Millionen Lieder im Angebot.

Im Gegensatz zu Deezer setzt Rdio wie Spotify auf einen Desktopclient, welcher für Mac und Windows verfügbar ist. Rdio kann aber auch über die Website genutzt werden. Neben mobilen Apps für iOS, Android, Windows Phone 7 und Blackberry kann man Rdio dank entsprechender Apps auch auf dem Multimediasystem Roku und dem vernetzten Hifi-System Sonos nutzen.

Der Desktopclient erlaubt unter anderem nützliche Funktionen wie das Abgleichen der lokalen itunes-Bibliothek mit Rdio.

Bereits vor einem knappen Jahr hat Rdio eine Programmierschnittstelle (API) eingeführt.

Unter anderem der Blogaggregator Hypemachine setzt auf Rdio für das Streaming des Musik Blog Zeitgeist.

Das US-Unternehmen ist neben dem Heimatmarkt und Deutschland auch in Kanada und Brasilien verfügbar.

Rdio bietet eine siebentägige kostenlose Probephase. Danach kostet Rdio 4,99€ pro Monat für die Nutzung über Laptop/Desktop und 9,99€ für zusätzliches mobiles Streaming und Offline-Caching für das Mobiltelefon. Kostenfreie Basisaccounts wird es vorerst nicht geben. Man arbeite aber daran, diese auch in Deutschland verfügbar zu machen:

“Wir glauben an das Freemium-Modell und wollen dies auch nach Deutschland bringen”, erklärt Scott Bagby, Vice President Strategie und Internationalisierung bei Rdio. Dazu befände man sich in Verhandlungen. Nicht nur mit der Verwertungsgesellschaft GEMA steht eine Vereinbarung noch aus, sondern auch mit einigen Labels. Hier sei noch Überzeugungsarbeit notwendig, so Bagby.

Interessant ist die Möglichkeit auf Rdio anderen Nutzern, Freunden ebenso wie Labels oder Magazinen, twitterähnlich zu folgen. Es besteht wenig überraschend auch die Möglichkeit, die Rdio-Kontakte mit den Facebook-Freunden und Twitter-Bekannten abzugleichen. (Die Facebook-Verknüpfung gelang hier nur über die Website nicht über den Desktop-Client für Mac.) Die Aktivitäten der Kontakte sieht man anschließend in einem Stream auf der Startseite. Da lässt sich sicher noch mehr machen. Auch eine Verbindung mit Last.fm ist möglich.

Neben rara.com und dem französischen Deezer ist mit Rdio zusätzlich zum deutschen Platzhirsch Simfy (und weniger bekannten Anbietern wie Napster oder Juke) innerhalb kürzester Zeit nun ein weiterer On-Demand-Streaming-Anbieter auf dem deutschen Markt gestartet. Der Deutschland-Start von Spotify steht noch immer aus.

Rdio auf neunmusik.com:

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Die französische Verwertungsgesellschaft SACEM erlaubt ihren Mitgliedern seit heute, Musik auch unter einer nichtkommerziellen CC-Lizenz zu veröffentlichen. Die SACEM ist die vierte Verwertungsgesellschaft, die diesen Weg geht.

creativecommons.org:

A new pilot project between Creative Commons, Creative Commons’ legal affiliate in France, and the French collecting society SACEM allows SACEM members to license their works under one of the three non-commercial CC 3.0 licenses. Previously, authors and composers of musical works represented by SACEM (the biggest French collecting society) were prevented from using any of the CC licenses, as SACEM requires that its members transfer their rights to the collective on an exclusive basis.

This is the fourth major collecting society pilot supported by Creative Commons. CC maintains ongoing pilots with BUMA/STEMRA (Netherlands), KODA (Denmark), and STIM (Sweden). Each pilot provides the opportunity for members to take advantage of CC licenses in connection with their use under the terms of the agreements reached with each society.

Für die GEMA gilt weiterhin alles oder nichts. Wer einmal Mitglied ist, ist gezwungen die eigene Musik ohne Ausnahme über die GEMA abzuwickeln. Die GEMA erlaubt keine CC-Lizenzen.

(via Nicole Ebber)

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Best of neumusik.com 2011

by Marcel Weiß on 9. Januar 2012

in Allgemein

Hier noch einmal komprimiert die besten 2011 auf neumusik.com veröffentlichten Artikel:

2011 auf neunetz.com

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Hypemachinezeitgeist2011

Der populäre Musikblogaggregator Hypemachine stellt wie jedes Jahr in seinem Music Blog Zeitgeist die in den Musikblogs populärsten Künstler, Alben und Songs des Jahres vor. Dieses Jahr streamt Hypebot mit dem Streaming-Anbietern Rdio und Spotify. Das heißt, dass man in Deutschland die Musik auf diesem Weg nicht anhören kann.

Noch nicht. Zumindest Rdio wird in wenigen Tagen in Deutschland an den Start gehen. Also noch bevor die Hypemachine alle Alben vorgestellt hat. Es bleibt angesichts der GEMA-Gebühren für On-Demand-Streaming abzuwarten, ob Rdio wie in den USA ein Freemium-Angebot anbieten wird oder hierzulande auf kostenlose Basis-Accounts verzichtet. Auf einen exakten Starttermin von Spotify warten wir noch.

Die Topsongs des Jahres 2011 laut Hypemachine werden in Form von DJ-Mixen vorgestellt, die auf SoundCloud gehostet sind. Zumindest diese kann man in Deutschland bereits genießen.

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Musikbusinessnews: Creative Commons, UMG, Rhapsody, Vevo, Echo Nest, und mehr

05.01.2012

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