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Vinylabsatz ist 2011 in Deutschland um 10,3 Prozent gewachsen

heise online zu den heute veröffentlichten BVMI-Zahlen:

Der Umsatz mit CDs und anderen physischen Tonträgern sank um 3,8 Prozent auf 1,24 Milliarden Euro; 2011 setzte die Branche 97 Millionen CDs (-1,7 Prozent) sowie noch rund 700.000 Vinyl-LPs (+10,3 Prozent) ab.

Das verwundert nicht. Vinyl eignet sich viel besser für das Souvenir im Regal als CDs.

Die Unterschiede bei den absoluten Zahlen machen Vinyl aber trotzdem bedeutungslos für die Tonträgerindustrie. Interessant ist die Entwicklung deswegen auch weniger für die großen Labels und mehr für Musiker, die entweder selbst oder mit kleinem Label ein filesharingsicheres Geschäftsmodell nutzen wollen:

Vinyl behält den Souvenircharakter und ist etwa in einer (teureren) Limited Edition nach wie vor beliebt bei Musikfans. Mit dem Rückgang von CDs und dem Aufstieg von Streaming dürfte die Bedeutung sogar weiter zunehmen.

  • Michael S

    Persoenlich wuerde ich nur noch Vinyl kaufen wenn ich beim Zeitpunkt der Bestellung (oder des Kaufes) das Album in digitaler Form dazubekommen wuerde. Ganz wenige machen das bereits (oder legen eine CD der Schallplatte bei).