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Die Zukunft von On-Demand-Streaming sieht gut aus für Musiker

Rhapsodys Senior Director Of Content Programming, Garrett Kamps, über die Vorzüge von On-Demand-Streaming für Künstler und Labels:

We believe the cumulative impact of all those streams over all those years will outweigh and outlast the impact of a single download. We believe that the model of access over ownership provides a level of convenience and accessibility that facilitates an unprecedented degree of music discovery — encouraging you to experience artists and genres you’d never knew to be so amazing, to engage with music you might never have heard of, let alone actually heard, were it not so effortless to do so. Most of all, we believe that more people listening to more music more frequently is better for everyone. We believe that, we want Taylor and artists like her to believe that, and if there’s anything standing in the way then we want to figure out a way to get past it.

Da macht natürlich jemand Werbung in eigener Sache. Aber, und das habe ich bereits mehrfach an anderen Stellen geschrieben, glaube ich, dass er recht hat: On-Demand-Streaming wird sich in den nächsten Jahren zu einem wirtschaftlich lukrativen Kanal für Musiker und Labels entwickeln. 

Interessanterweise wird sich die öffentliche Betrachtung deswegen höchstwahrscheinlich in den nächsten fünf bis sechs Jahren drehen: Heute beschweren sich noch Musiker über zu geringe Aussschüttungen und Musikfans freuen sich, günstig auf viel Musik zugreifen können.

In einigen Jahren werden immer mehr Premium-Nutzer nachrechnen und feststellen, dass sie mit 120 € pro Jahr so viel für Musik ausgeben wie nie zuvor. Gleichzeitig werden die Labels und Musiker dank gestiegener Nutzung der Dienste eine neue gute Einnahmequelle erhalten haben. 

Die Beschwerbären werden also künftig eher von der Endnutzerseite kommen. (Die Konsequenzen dessen sind natürlich noch offen.)

Interessant in diesem Zusammenhang sind auch Taylor Swift und ihr Label, die ihr neues Album nicht auf die Streamingdienste lassen aber vergünstigt mit Fast-Food-Pizzen verscherbeln.

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