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Breitband: Diskussion über GEMA und Verwertungsgesellschaften allgemein

In der Sendung ‚Breitband‘ des Deutschlandradio Kultur hat Philip Banse mit dem Komponisten Hans Hafner und dem Journalisten und Urheberrechtsexperten Ilja Braun über Verwertungsgesellschaften gesprochen.

Herausgekommen ist eine überaus verwertungsgesellschaftsfreundliche Stunde. In dieser empfiehlt erstaunlicherweise kaum verklausuliert zum Beispiel das GEMA-freundliche GEMA-Mitglied Hans Hafner bei Problemen der GEMA, wie etwa, dass man als GEMA-Mitglied keine einzelnen Werke für kostenfreie Werbedownloads aus dem GEMA-Katalog heraustrennen kann, diese unter der Hand zu umgehen und einfach zu machen, was man machen will.

Weil die GEMA dafür bekannt ist, mit Augenmaß zu messen.

Die Sendung kann man hier anhören: Breitband – Eine Verwertungsgesellschaft für die digitale Welt?

Die offizielle Inhaltsbeschreibung der Sendung:

Verwertungsgesellschaften sind eigentlich Treuhänder der Urheber. Aber insbesondere über die GEMA gab es in den letzten Jahren so einige Klagen und Proteste. Doch soll die Monopolstellung nicht mehr lange halten, wenn es nach der “C3S” geht: der “Cultural Commons Collecting Society”. Die bezeichnet sich als eine “nicht-exklusive Verwertungsgesellschaft, die es MusikerInnen ermöglicht, ihre unter nicht-kommerziellen Creative-Commons-Lizenzen veröffentlichten Werke außerhalb traditioneller Schemata kommerziell verwerten zu lassen”.

Dahinter steht die größere Frage, wie sich die Verwertungsgesellschaften in der neuen digitalen Welt verändern müssen. Für wen sind sie da? Wessen Interessen vertreten sie? Und zuallererst: Warum gibt es überhaupt solche Verwertungsgesellschaften?