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40.000 Berufsmusiker als Opfer der Technik arbeitslos

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Es lohnt sich, sich vergangene, technisch bedingte Veränderungen und ihre Folgen vor Augen zu führen, um ein besseres Verständnis für branchenweite Umbrüche zu bekommen.

Als die Möglichkeit, Musik aufzunehmen und diese Aufnahmen zu verkaufen, anwuchs, befürchteten viele, dass dunkle Zeiten für Musiker heraufziehen.

Die Folge war in der Tat ein veränderter Markt für Livemusiker.

Aber die Folge war nicht der befürchtete Untergang des musikalischen Abendlandes. Sie war der Anfang der Musikbranche, wie wir sie heute kennen.

(via)

  • Moritz Eggert

    Man hatte damals dennoch Recht, denn dann gäbe es heute nicht die endlos verdummende und gehirnaufweichende Muzak-Beschallung, die uns allerorten zudröhnt und der man nicht mehr entfliehen kann. Tatsächlich war die EInführung der Tonträger der Beginn einer sehr negativen Entwicklung für die Musik – rückgängig machen kann man es natürlich nicht, aber es ist schon nicht schlecht sich ab und zu mal vor Augen zu halten, was verlorenging, und wie man bestimmte Werte (und der Livemusiker ist definitiv ein Wert) bewahren kann, ohne gleich wieder in die Steinzeit zurückkehren zu wollen oder konservativ zu sein.

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