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Music Everywhere – But What’s In For The Musicians? Aufzeichnung von der Social Media Week 2012

Auf der Social Media Week 2012 in Berlin habe ich ein Panel mit dem Thema “Music – Online – Everywhere – But What’s In For The Musicians?” moderiert. Auf dem Panel saßen Jonas Brand von rightclearing, Wolfgang Senges von der C3S und Gerrit Schumann von Simfy.

Hier die Aufzeichnung der Paneldiskussion:

#a2n_salon am 19. Juni in der noisy Musicworld

Am 19. Juni findet wieder ein a2n_salon in Berlin statt:

Thema und Anlaß ist unser neues Projekt, die #a2n_werkstatt, welches Anfang September, im Rahmen der Berlin Music Week, und in Kooperation mit noisy, in den Räumen der noisy Musicworld stattfinden wird.

Eckdaten:

#a2n_salon
Dienstag, 19. Juni
19:00
noisy Musicworld, Warschauer Str. 70A
noisy Stage

Die Facebook-Eventseite findet man hier.

Berlin Music Week 2012 mit Businesskonferenz “Word on Sound”

Die Berlin Music Week wird 2012 von 5. bis 9. September stattfinden. Da die Berlin Music Week 2012 bekanntermaßen ohne Popkomm stattfinden wird, wird es mit “Word on Sound” eine neue Konferenz geben.

“Word on Sound” erscheint mit seinen verschiedenen Untersektionen für eine erste Konferenzausgabe bereits etwas überkonzipiert. Die Untersektion für das digitale Musikbusiness nennt sich “Digi-Digi Con”:

 Gesprächsrunden über die digitale Musik- und Technologiewelt werden in einem digitalen Online-Format verewigt und ausgestrahlt. Das ist eine digi-digi con und wird seine Premiere im Rahmen von Word on Sound auf der Berlin Music Week haben.

Ort des Geschehens wird Studio 2 der Fernsehwerft am Osthafen sein, welches Schauplatz legendärer Produktionen wie MTV’s TRL, der Stuckrad Late Night Show von ZDFneo, Hart aber Fair der ARD, Tag & Nacht Berlin von RTLII und dem Sat1 Frühstücksfernsehen ist und war. Vor Studiopublikum wird digi-digi con live von Berlin’s Tech-Elite und der Crème de la Crème der internationalen ‚Nerdcore-Cosmopoliten‘ aufgezeichnet. Die Ausstrahlungen sind live auf der Website der Berlin Music Week zu sehen und werden im Anschluss auf Youtube archiviert.

Programmpartner sind unter anderem: Medienboard Berlin-Brandenburg, Network Awesome, Seedlab, Aupeo!, tape.TV.

Man kann der Berlin Music Week auf Twitter und auf Facebook folgen. Hier findet man die Event-Facebookseite. Die Registrierung befindet sich hier.

Veranstaltung zur C3S in Berlin am 29.5.2012

AM 29. Mai 2012 findet zur C3S, eine Initiative zur Gründung einer neuen Verwertungsgesellschaft, die sich auf CC-Lizenzen konzentrieren will, eine Informationsveranstaltung in Berlin statt.

Aus dem offiziellen Text der Eventseite auf Facebook:

Workshop zur Cultural Commons Collecting Society. Ihr fragt, wir antworten.

http://www.supermarkt-berlin.net/content/c3s-cultural-commons-collecting-society

C3S: Was ist es, was sollen wir besser machen, was könnt Ihr tun?

Je nach Kenntnisstand des Publikums erfolgt zunächst eine kurze Einführung in den Grundgedanken der Creative-Commons-Lizenzen (20min). Anschließend werden das Konzept der C3S und erste Informationen des Geschäftsmodells vorgestellt, einschließlich der geplanten nächsten Schritte (45min).

Der Rest der Veranstaltung ist frei für produktives Feedback, das gerne auch als Korrektur des Konzepts einfließt.

Zielgruppe: Musiker & Komponisten, Beteiligte der Musik- und Kulturwirtschaft, und natürlich auch Musikhörer!

Wer das Team der C3S verstärken möchte, ist um so mehr eingeladen.

Anmerkung: neumusik.com-Mitautor Wolfgang Senges ist Mitinitiator der C3S und hat das Vorhaben hier bereits vorgestellt.

Berlin Music Week 2012 ohne Popkomm

Wie Musikmarkt berichtet, wird die Berlin Music Week 2012 ohne Popkomm stattfinden:

Auf eine Anfrage des Musikmarkts wollte sich seitens der Popkomm derzeit keiner der Verantwortlichen zur Zukunft der Popkomm 2012 äußern. Ein Sprecher der Berlin Music Week indes räumte auf Nachfrage ein, dass es während der Berlin Music Week in diesem Jahr keine Popkomm geben wird. Allerdings sei anlässlich der Berlin Music Week eine Branchenveranstaltung geplant.

Die Popkomm wird wahrscheinlich an eine andere Veranstaltung andocken – oder 2012 vielleicht doch nicht stattfinden.

2010 fand die Berlin Music Week erstmals statt. Damals mit All2gethernow und der wiederbelebten Popkomm im Paket. Das Ganze gestaltete sich nicht nur etwas megalomanisch. Man munkelt auch hinter den Kulissen, dass die Popkomm-Macher 2010 keine einfachen Partner waren, was einer der Gründe war, die dazu geführt haben, dass die All2gethernow im Folgejahr nicht wieder im Verbund mit Berlin Music Week und Popkomm stattfand.

Die Popkomm war letztes Jahr eine eher traurige Veranstaltung: Eine ziellose Popkomm taumelt in’s Nichts

Diskussion zum Urheberrecht und mehr auf der all2gethernow 2011

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Von heute, 3.11., bis 5.11. findet wieder die all2gethernow statt. Die beste deutschsprachige Konferenz für die Musikbranche. Hier kann man sich das Programm der diesjährigen a2n anschauen.

Am 5.11. gibt es zum krönenden Abschluss wieder das Publikumslieblingsthema. Was wäre an einem Samstag Abend besser als über das Urheberrecht zu diskutieren? Eben.

Ich werde eine Diskussion zum Thema Urheberrechtsreform moderieren. Diskutanten sind Eva Kiltz vom VUT und Till Kreutzer, Rechtsanwalt und Partner von i.e., dem Büro für informationsrechtliche Expertise.

Mehr zum Thema hier: Zur Reform des deutschen Urheberrechts und der damit verbundenen Prozesse

Eine ziellose Popkomm taumelt in’s Nichts

“Die Popkomm sucht die Zukunft im Netz – und ist eine Nummer kleiner geworden.” schreibt euphemistisch heise/dpa.

Vielleicht sind die Räumlichkeiten im Tempelhof in Berlin zu weitläufig aber die diesjährige Popkomm sieht leer aus. Die Aussteller sind von 470 auf 400 geschrumpft. Auch Besucher scheinen weniger geworden zu sein.

Schlimmer noch:  In vielen Gesprächen hört man immer wieder das Gleiche: “Das ist die letzte Popkomm, auf die ich fahre.” “Was soll ich eigentlich hier?” “Das bringt mir nichts (mehr).” Ich habe bis jetzt noch keinen getroffen, der die diesjährige Popkomm bis jetzt gut fand und nicht Teil des Organisationsteams war.

Die erste All2gethernow 2009 war eine unerwartete Reaktion auf den sensationellen PR-Stunt von Dieter Gorny, die Popkomm mit dem Grund abzusagen, die Musikindustrie könne sie sich nicht mehr leisten. Filesharing war schuld, klar.

2010 fand die Popkomm wieder statt. (Filesharing war endlich besiegt.) Im Rahmen der neuen Berlin Music Week wurde sie mit der All2gethernow in die gleichen Räume im Tempelhof gelegt. Popkomm die Messe, All2gethernow die Konferenz.

Aus Gründen hat sich die All2gethernow 2011 wieder von der Popkomm abgekoppelt. Die Popkomm hat nun versucht, das mit der Media_Gate, einer Konferenz zum digitalen Musikbusiness (auf der ich gestern ein Panel moderiert habe), zu kompensieren.

Ich hatte geplant, über die dort besprochenen Themen hier ausführlich zu bloggen, weil viele Vertreter internationaler und deutscher Musik-Startups eingeladen waren. Bis jetzt ist hier kein Artikel dazu erschienen. Warum? Weil der Informationsgehalt der Panels fast immer praktisch erschreckend gering bis nicht vorhanden war. Die gestrigen Panels waren meist mit 6 oder mehr Teilnehmern plus Moderator besetzt. Dieser Umstand gemischt mit schlechtem Englisch auf dem Panel ergibt ein eher ermüdendes Programm für das Publikum.

Das Publikum wiederrum war in dem mittelgroßen Raum, der letztes Jahr von der All2gethernow bespielt wurde, aber ohnehin nicht sehr zahlreich.

Generell wird deutlich, dass die Media_Gate-Konferenz kaum mehr als ein Feigenblatt für die Popkomm ist. ‘Schaut her. Wir kümmern uns um das, was im Internet passiert!’

Ich möchte das noch einmal explizit aufschreiben: Die Popkomm macht eine Konferenz zum digitalen Musikbusiness. Panels und Keynotes in einem mittelgroßen Raum und Workshops in einem kleinen Raum. Und beide Räume sind zu besten Zeiten maximal bis zur Hälfte gefüllt.

Das soll das größte und wichtigste Branchentreffen der Musikbranche in Deutschland sein?

Meine Prognose: Wenn die Popkomm an ihrem aktuellen Konzept festhält, wird spätestens nächstes Jahr eine Popkomm mit katastrophalen Besucherzahlen die letzte werden. Das wird dann bestimmt wieder am Filesharing liegen.

Frühere Beiträge zum Thema:

#a2n_werkstatt 2011: Hohe Motivation, viele Besucher, aktives Publikum

Mehr als je zuvor hat die all2gethernow das Publikum erreicht, das die zentrale Zielgruppe der Konferenz ist. Mit der aus der eigentlichen Konferenz ausgegliederten #a2n_werkstatt wurde das Coaching-Format erfolgreich um rein praxisorientierte Workshops in angenehm überschaubarer Anzahl erweitert.

17 Workshops bot das Programm, jeder ausgerichtet auf Künstler, die meist ohne Unterstützung eines Labels einen Zugang zum Publikum suchen.

Die Workshops waren durchweg gut besucht; teilweise sogar überlastet. Interessant vor allem: Der hohe Anteil an Musikern im Publikum. Waren in den Vorjahren während der Konferenz- und Camp-Formate der a2n Künstler eher in der Minderheit, stellten sie gestern den überwiegenden Teil des Publikums.

Möglicherweise begünstigt durch das parallel laufende Artist Coaching und die Fokussierung der Veranstaltung auf die Praxis, fanden die Workshop-Leiter wie u. a. Bettina Schasse de Araujo (Piranha), Tino Hanekamp (Uebel & Gefährlich), Christian Mix-Linzer (Tracks & Fields), Dr. Till Evert (CELAS) und Meik Michalke (Open Music Contest) ein überaus aktives und motiviertes Publikum vor.

Persönlich hatte ich die Gelegenheit, einen Workshop zum Thema “Collaboration & Cooperation” zu kuratieren und gemeinsam mit Andrea Goetzke (all2gethernow e.V.) zu leiten, der vom nahezu durchweg mit Musikern besetzten Publikum bei hoher eigener Beteiligung sehr positiv aufgenommen wurde. Wesentlich dazu beigetragen hat die fundierte Eigenerfahrung der eingeladenen Gäste Eric Eckart und Sam Wareing vom Artist-Kollektiv “A Headful of Bees”, Julian Butz (“We Invented Paris” / kollektif) und Jovanka v. Wilsdorf (Artist Profiler/”Scheining”).

Der Erfolg der Veranstaltung sollte ein deutlicher Hinweis sein, künftige Veranstaltungen der all2gethernow um einen stärkeren Praxis-Schwerpunkt zu ergänzen und die Zahl theoretischer Diskussionen zu reduzieren.

[Anmerkung: Wolfgang Senges ist Kurator der all2gethernow.]

neumusik.com auf der Popkomm 2011

Diese Woche steht ganz im Zeichen der Popkomm.

Die dpa fasst es vielleicht am besten zusammen:

Die Messe hat sich in den vergangenen Jahren vom Event zur überschaubaren Kontaktbörse gewandelt. Sie richtet sich diesmal wieder allein an Fachbesucher, also etwa an Vertreter von Internet-Firmen, Plattenlabels, Konzertagenturen und Musikverlagen.

Hans-Joachim Otto, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft, bewies bei seiner Eröffnungsrede Sinn für Humor:

n seiner Eröffnungsrede erklärte Hans-Joachim Otto , dass die Popkomm für neue Trends in der Musikwirtschaft stehe. Aufgabe des Staates sei es, vernünftige Rahmenbedingungen für die Branche zu schaffen. Dabei setzt Otto auf unternehmerische Freiheit statt staatlicher Überreglementierung. „Das Internet ist kein rechtsfreier Raum!“ und Piraterie kein Kavaliersdelikt, betonte er.

Ich werde heute von 16:55 bis 17:40 Uhr ein Panel zum Thema “Social Commerce”/’Geld verdienen im Social Web’ moderieren.

Wolfgang Senges wird morgen mit Matthias Glatschke von Songpier um 11 Uhr einen Workshop mit dem Thema “Easy, Free & Efficient. Cross-OS Mobile Promotion With Songpier” machen.

Sowohl ich als auch Wolfgang werden zumindest heute und morgen auf der Popkomm sein.

Wer möchte, kann uns gern kontaktieren, um sich mit uns zu treffen.

Email-Adressen:

wolfgangsenges@neumusik.com

marcelweiss@neumusik.com

all2gethernow: #a2n_werkstatt (7. September) und Wahl der Referenten fürs #a2n_camp (4./5. November)

Wenn auch nicht mit beständiger Sichtbarkeit, so aber mit kontinuierlich stattfindenden Veranstaltungen hat die all2gethernow zuletzt ihr Programm fortgeführt. Der Katalog an Spin-Offs hat an Umfang gewonnen und ist gleichzeitig etwas unübersichtlich geworden:

  • #a2n_camp
  • #a2n_werkstatt
  • #a2n_salon
  • #a2n_CONNECT
  • #a2n_live

Bereits vier jeweils monatlich stattfindende Themenabende (#a2n_salon) fanden in diesem Jahr statt; zusätzlich dazu wurden Workshops zu verschiedenen Aspekten des Do-It-Yourself-Business durchgeführt. Die unter dem Titel #a2n_CONNECT laufende Reihe verbindet bezeichnenderweise die a2n mit Partnerveranstaltungen, die als Gastgeber der Workshops fungieren – als Rahmen dienten hierbei bislang das Future Music Camp in Mannheim und die c’n’b in Köln.

Der nächste #a2n_CONNECT-Workshop zum Thema “Collaboration & Cooperation” wird nun am 7. September innerhalb der #a2n_werkstatt präsentiert werden.

Wurde die #a2n_werkstatt im letzten Jahr noch gemeinsam mit der Konferenz, dem #a2n_camp ausgerichtet, entschied sich der Verein in diesem Jahr für eine Trennung. Zum einen bietet die #a2n_werkstatt damit innerhalb der Berlin Music Week den einzigen Praxis-Schwerpunkt für in der Kreativwirtschaft Tätige an, in erster Linie für Musiker. Außerhalb der Dachmarke “Berlin Music Week” wird ein ergänzendes Programm an Workshops vom Zertifikatsstudiengang DigiMediaL an der Universität der Künste Berlin flankierend zur #a2n_werkstatt angeboten.

Zudem wurde das Angebot des Artist Coachings vom letzten Jahr erweitert um 17 praxisorientierte Workshops.  Das Programm beinhaltet ein reichhaltiges Angebot an Themen wie Video-Produktion, Crowdfunding, GEMA/Creative Commons, Mobile Promotion, Gründung einer Event Location, Touring, Lizenzierung, Label-Verträge bis hin zur Musik auf mobilen Devices.

Das Artist Coaching dagegen nutzt das bekannte Jury-Konzept, um ausgewählten Künstlern, die sich mit einem Song per Soundcloud-Dropbox bewerben, Ratschläge zur weiteren Entwicklung und Karriere zu geben. Die Jurys setzen sich aus bekannten Professionals wie Bookern, Redakteuren und Label-Experten zusammen: u.a. Lars Lewerenz (Audiolith), Sascha Kösch (de:bug), Esther Rieger (Peter Rieger Konzert Agentur), Neffi Temur (Urban/Universal Domestic Vertigo), Tim Renner (Motor Music) und Yessica Yeti (unclesally*s).

Nur kurz nach der #a2n_werkstatt startet der offizielle Vorlauf zum #a2n_camp, das am 4. und 5. November während der BerMuDa ebenfalls in Berlin stattfindet. Wie in den Jahren zuvor, stehen im Vordergrund  StartUps, Independents, Indie-Artists und Freelancer. Das Programm wird zugunsten eines stärker in sich geschlossenen Angebots im Vergleich zum Vorjahr eingegrenzt. Ziel ist auch eine deutlich verbesserte Unterstützung von Referenten und Besuchern beim Networking.

Interessant dürfte vor allem das ambitionierte Crowdfunding-Projekt der a2n sein. Gemeinsam mit startnext aus Dresden wird noch im September ein 4-wöchiges Crowdfunding zur Teilfinanzierung des #a2n_camp gestartet.

Schon jetzt können auf der all2gethernow-Website Referenten und Themen vorgeschlagen werden. Anschließend werden vom 9.-12. September die meist gewünschten Speaker gewählt, die von der Community während der Crowdfunding-Phase finanziert werden.

[Anmerkung: Als Mitarbeiter der all2gethernow ist Wolfgang Senges für das Crowdfunding-Projekt verantwortlich. Die Entwicklung des Projekts wird von ihm auf neumusik.com als Case Study begleitet.]

a2n_salon am 21.7., a2n_Werkstatt am 7.9.

Am Donnerstag, also morgen, finde wieder ein a2n-Salon statt. Auf der Facebook-Eventseite steht dazu:

Wie soll die Zukunft des Urheberrechts aussehen? Aus verschiedenen Perspektiven funktioniert das derzeit gültige Urheberrecht nicht wirklich, zumal im digitalen Raum, sei es für Remix Künstler oder für Musiklabels. Ein neu verhandelter Interessensausgleich, der die aktuellen digitalen Möglichkeiten und Gegebenheiten für Produzenten, Konsumenten, Verwerter und Prosumer mitdenkt und mit einbezieht, ist überfällig.

Im dritten all2gethernow-Salon erörtern Eva Kiltz vom VUT und Till Kreutzer von iRights.info unterschiedliche Interessenslagen, sowie mögliche Wege zu einer zeitgemäßen und sinnvollen Gestaltung und Umstrukturierung des Urheberrechts. Es geht dabei um eine konstruktive Diskussion, wie man gemeinsam weitergehen kann, nicht um einen Schlagabtausch von Positionen. Wir möchten alle Interessierten einladen, ihre Perspektiven in das Gespräch einzubringen oder auch einfach zuzuhören.

Im Anschluss gibt es die Möglichkeit auch zum informellen Austausch bei Drinks.

Der #a2n_salon bildet den Auftakt einer konstruktiven Diskussion zur Erneuerung des Urheberrechts, der auf dem all2gethernow Camp (4./5. November während der BerMuDa) fortgeführt wird.

Als zusätzliche Gäste im #a2n_salon begrüßen wir Philipp Eibach, den Gründer des preisgekrönten Startups wahwah.fm, und Silent Climate Parade – Macher Daniel Hires, die von ihren Vorhaben berichten.

Termin: 21.7. 19-22 Uhr

Ort: Münzsalon, Münzstraße 23, in Berlin Mitte

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Im Rahmen der Berlin Music Week veranstaltet der all2gethernow e.V. auch wieder eine a2n-Werkstatt im September. Aus der Pressemitteilung:

Unter dem Motto “It’s all about the Artist!” richtet der all2gethernow e.V. auch in diesem Jahr wieder die a2n_werkstatt aus. Das öffentliche Coaching für junge Musikkünstler findet am 7. September, als Teil der Berlin Music Week, im .HBC am Alexanderplatz statt. Partner der a2n_werkstatt ist auch in diesem Jahr wieder “Unsigned”, die Radioshow von Fritz (rbb) für die Bands von morgen. Als Coaches sind führende Musikexperten und Journalisten aus dem In- und Ausland eingeladen.

So können sich Musiker bewerben:

Um an einem Coaching der a2n_werkstatt teilzunehmen, können sich Musiker und Bands mit einem eigenen Song oder Track bewerben. Eine Jury, bestehend aus Musikexperten und Journalisten von all2gethernow und Fritz, wählt dann die Teilnehmer aus. Der eingereichte Track ist gleichsam die Grundlage für das Coaching im Rahmen der Berlin Music Week.

Die Bewerbungs-Tracks können ab sofort in die a2n_werkstatt-Soundcloud-Dropbox, unter Angabe der nötigen Zusatzinformationen, hochgeladen werden. Link zur a2n_werkstatt-Soundcloud-Dropbox: http://soundcloud.com/all2gethernow/dropbox

Popkomm 2011 Media_Gate: Erste Informationen veröffentlicht

2011 wird es bei der Popkomm bekanntlich erstmals eine Subveranstaltung zum digitalen Musikbusiness geben – wohl zu einem guten Teil auch als Antwort auf die all2gethernow.

Nun sind erste Informationen zum Programm der Popkomm Media_Gate veröffentlicht worden:

Cloud Business ist zurzeit in aller Munde. Und obwohl bereits vielseitig angewendet, erfährt es jetzt den medialen Hype. “Wir wollen im Cloud-Panel das Business Modell näher betrachten und auch einen Ausblick über die zukünftige Entwicklung diskutieren”, so Manuel Gerres, Head of Business Development Seedlab. Auf dem Cloud-Business-Panel berichten zudem Tobias Schiwek, Co-Gründer und VP New Business, vom Streaming-Service Simfy, Thorsten Schliesche, Geschäftsführer von Napster Deutschland, Ben Dury, CEO und Co-Founder von 7digital und Oke Göttlich, CEO finetunes, von ihren medialen Erfahrungen aus der Musikbranche.

In der Pressemitteilung werden unter anderem folgende Personen und Unternehmen angekündigt:

Das Popkomm Media_Gate am 7. und 8. September 2011 schafft genau den Wissenstransfer mit internationalen Experten. Sebastian Blum, Mobile App-Service LiveShare, Robert Andrä, Music Download & Games Vodafone, Frank Wagner und Andrew Mairon, Jamii, Tobias Schiwek, Simfy, Thorsten Schliesche, Napster, Ben Dury, 7digital, Oke Göttlich, finetunes, Tina Rodriguez, Digitale Medien Beratung, sowie Corie Rappich, Online Marketing Expertin, u.a. gibt’s hautnah zum Anfassen, Zuhören und Mitdiskutieren in der SneakPreview: ‚Das Musikbusiness von morgen’!

Songkicks iPhone-App ist der beste Weg, kein Konzert mehr zu verpassen

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Songkick ist ein Dienst, über den man über Konzerte seiner Lieblingsmusiker auf dem Laufenden bleiben kann. Neben der manuellen Eingabe von Musikern können die musikalischen Vorlieben auch direkt von last.fm und Facebook importiert werden.

Songkick hat nun eine iPhone-App herausgebracht, die das Konzerteimaugebehalten noch einfacher macht:

Having tested it for a few days already, we’re happy to report that our experience with the app has been overwhelmingly positive. Songkick for iPhone (free) combines all of the information and access points, including ticketing links, from Songkick’s web version, but its slick interface arguably gives the mobile app a better look, feel, and navigational elements than you’ll find on the web version. [...]

The Songkick app makes it easy to search for concerts by location, artist, or date. Its developers know that you don’t always look for concerts in the same location, so they’ve made it easier to track multiple locations and switch from one city to the next for when you’re on the move. And thanks the the app’s push notification feature, if one of your favorite bands announces a show for your location, you’ll be (among) the first to know.

Die iPhone-App erlaubt neben Last.fm und Facebook auch den automatischen Import der Musiker, deren Songs sich auf dem iPhone befinden.

Über die Möglichkeiten, die Webdienste für den Konzertbetrieb darstellen, hatte ich letztes Jahr geschrieben:  Wie Last.fm und Eventful die Nachfrage für Konzerte steigern

 

Future Music Camp 2011: tape.tv und mixcloud überzeugen durch Persönlichkeit

Zum dritten Mal lud die Popakademie Baden-Württemberg am 27. und 28. Mai zum Future Music Camp in die Mannheimer Hafenstraße. 300 (kostenlose) Tickets waren im Vorfeld geordert worden. Gleichzeitig anwesend waren gefühlte 150 Besucher.

Der gelungenen Kombination von geladenen Vorträgen und Barcamp ist es zu verdanken, dass sinnvolle und intensive Gespräche möglich waren – was man nicht von jeder Veranstaltung sagen kann.

Die wenigen, aber gut selektierten Vorträge – meist zum übergreifenden Thema mobile Technologie – waren aufgrund des engmaschigen Zeitrasters in der Regel effizient, so dass auch frische Gedanken und Anreize vom Podium zu den Hörern wechselten. Das Rennen um die interessantesten und kurzweiligsten Vorträge machten Conrad Fritzsch von tape.tv und Nikhil Shah vom Remix-Service mixcloud. Die positive Resonanz auf die Präsentation des Artist-App-Services Songpier, dessen Public-Beta-Start am Samstag offiziell verkündet wurde, führte zu einer direkten Auseinandersetzung mit dem Tool in einer improvisierten und gut besuchten Barcamp-Session.

Die in MusikWoche/mediabiz dagegen zitierte Aussage von Prof. Dr. Wandjo, Business Direktor & Geschäftsführer der Popakademie Baden-Württemberg und Leiter Fachbereich Musik- und Kreativwirtschaft:

Das Future Music Camp besetzt erfolgreich die Rolle als Leitevent für die digitale Musikbranche.

wage ich eher zu bezweifeln. Angesichts der Vielfalt an Veranstaltungen wie c’n’b Cologne, Reeperbahn Campus, Berlin Music Week, BerMuDa, Popkomm, all2gethernow, PopUp Leipzig, Verstärker Erlangen usw. klingt dies eher zu ambitioniert und verfrüht. Man mag sich auch fragen – ist das “Eine Event” das allein selig Machende? Oder werden Chancen verschenkt, die eine intensivere Zusammenarbeit der Veranstaltungen ermöglichen würde?

Wenn allerdings ein Resumee der Veranstaltung zu ziehen ist, dann zeigt das Feedback zu den vorgestellten Session-Themen vor allem, dass weniger ein einzelnes Tool im Mittelpunkt des Interesses von Künstlern im Longtail, ihren Teams und den Indie-Labels steht, sondern immer noch das Finden einer Strategie und der Umgang mit den Aufgaben des Online-Marketings. Hier herrscht weiterhin enormer Nachholbedarf.

[Anmerkung (31.05.2011): Der Autor ist u.a. auch für die pierlane GmbH (Songpier) und all2gethernow (a2n) tätig.]

Erste Infos zur all2gethernow 2011

2011 wird die all2gethernow (a2n), die letztes Jahr im Rahmen der Berlin Music Week stattfand, nun unter dem Dach der Berlin Music Days (BerMuDa) firmieren. Im begleitenden Blogpost heißt es:

Die Absage der Popkomm 2009 war für beide einst die Initialzündung, nun rücken a2n und BerMuDa zusammen. Die offene Konferenzplattform all2gethernow, die zuletzt den Kongress der Berlin Music Week 2010 veranstaltete, orientiert sich in diesem Jahr neu. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es für unsere Ziele wesentlich sinnvoller ist statt auf eine jährliche Großveranstaltung auf viele, dezentralere aber thematisch fokussiertere Veranstaltungen zu setzen,“ sagt a2n-Vorstand Tim Renner, „so können wir einen permamanenten Austausch über die aktuellen Themen und einen echten Mehrwert für alle a2n-Mitglieder und Interessenten bieten.“

Eine erste a2n-Veranstaltung wird zur re:publica stattfinden:

Als erste gemeinsame Aktion veranstaltet a2n anlässlich der Berliner Digitalkultur -Konferenz re:publica zwei Benefiz-Nächte im Watergate: Am 15. April präsentiert Audiolith eine Labelnacht und am 17. April tritt als Headliner der kalifornische Künstler Will Wiesenfeld aka Baths, sowie Ampl:tude und die finnischen DJs Limping Boy und DJ Ville Haimala auf. Der Reingewinn der Veranstaltungen dient der Finanzierung der a2n.

Beiträge zur a2n 2010:

Zur Entwicklung der a2n:

Berlin Music Week auch wieder 2011

Wie einige Medien via Agenturmeldung verbreiten, wird es auch 2011 wieder eine Berlin Music Week geben. Welt Online:

Auch 2011 soll es wieder eine Berlin Music Week geben. Davon geht Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linke) aus. Die Stadt sei auf der Landkarte der internationalen Musikveranstaltungen zurück, teilte er am Montag mit.

Die Berlin Music Week 2010 bestand unter anderem aus der (sehr empfehlenswerten) Konferenz all2gethernow und der Popkomm.