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Websitebaukasten Squarespace bietet jetzt auch Funktionen für Musiker

Squarespace, ein Rundum-Sorglos-Anbieter von einfach per Drag&Drop erstellbaren Websites, bietet jetzt auch spezielle Features für Musiker an:

With audio collections, you can upload music directly to Squarespace and easily share your albums from your website, complete with a beautiful, integrated player and album art display. To add an audio collection, log into your website and click “Add Page” under the Content area of your site manager. Select “Album”, then upload your album art and music files by dropping them directly into the collection. Squarespace recognizes the metadata of your audio files, so information like song title and artist name will be populated automatically.

Der Vorteil von Squarespace gegenüber anderen Lösungen wie Tumblr oder WordPress.com kommt mit der der Fülle an Zusatzfunktionen, die das über Jahre gewachsene Squarespace-System mittlerweile bietet.

Commerce – With Squarespace Commerce, you can easily sell music (digital downloads) and merchandise directly from your website.

Events Calendar – Promote upcoming shows by adding an events page to your website. You and your fans can share those events on your social media profiles.

Contact Form and Mailing List – Start a mailing list for fans and stay in touch with them using our custom Form Builder. The form syncs with Google Docs and Mailchimp, as well as your email.

Social Media Integrations – Manage your band’s Facebook page directly from Squarespace. You can also pull in your Instagram feed and publish updates automatically to Twitter, Facebook, and Tumblr.

Es bleibt allerdings sinnvoll, Musik auf SoundCloud und ähnlichen Plattformen zu hosten, die bereits eine große inhärente Reichweite mitbringen und das Einbetten in die eigene und andere Websites ermöglichen; selbst wenn man das Einbetten der Musik für die eigene Website aufgrund des Designs nicht in Anspruch nimmt und stattdessen auf einen Baukasten wie Squarespace setzt.

Squarespace hat eine Übersichtsseite für die Funktionen für Musiker erstellt.

Crowdfundingplattform PledgeMusic startet in Deutschland

PledgeMusic, eine auf den Musikbereich spezialisierte Crowdfundingplattform, ist jetzt in Deutschland gestartet.

lifesoundsreal.de:

Die amerikanische Musik-Crowdfounding-Plattform PledgeMusic startet nun auch auf dem deutschsprachigen Markt. Das neue Portal bietet Künstlern die Möglichkeit, Aufnahmen, Tourneen und sonstige Projekte unabhängig von den klassischen Strukturen zu finanzieren und gleichzeitig eine engere Bindung zu ihren Fans aufzubauen.

Das Besondere an PledgeMusic liegt unter anderem in der Möglichkeit, Künstlern wie auf Twitter zu folgen. So können langfristige Beziehungen zwischen Fans und Musiker auf der Plattform aufgebaut werden, auf der die Musik finanziert wird.

SoundCloud erreicht 15 Millionen User, stellt kommenden Relaunch der Site vor

Pünktlich zum Erreichen der 15 Millionen User hat das Berliner Startup Soundcloud eine Generalüberholung der Website angekündigt.

The Next SoundCloud:

See more:

A more interactive waveform player 

A simpler and more attractive profile

Share more:

New reposts let your friends, fans and followers repost your sounds and sets for others to hear 

Real-time notifications to keep you up-to-date the second something happens

Hear more:

Play your sounds continuously: press play, explore and keep listening 

Forget playlists. Sets let you build collections of sounds you like in one Waveform

Find more:

Easier and more intuitive navigation, including keyboard shortcuts 

New search with faster, better results and search suggestions

Damit scheint Soundcloud endlich den verbesserungswürdigen Newsstream auf der eigenen Site optimieren zu wollen. Besonders eine einfachere, an den Reblog von Tumblr und den Retweet von Twitter angelehnte Redistribution von Songs innerhalb von Soundcloud mit den neuen Reposts dürfte den Dienst stark aufwerten.

Auch unter der Haube wird Soundcloud verbessert:

CTO and fellow co-founder Eric Wahlforss said: “Next SoundCloud has been re-engineered from the inside out, It’s much more than an aesthetic change. By making use of state of the art technologies available in the latest generation browsers, we’ve created a technology platform that enables us to provide a much better user experience and develop new features faster.”

Unter http://next.soundcloud.com/ kann man sich für die Private Beta der neuen Site anmelden.

Relaunch von Jamendo enttäuscht Musiker

In den Kommentaren zu unserem Artikel über den Relaunch der CC-Musikplattform Jamendo äußerten sich Leser ausgesprochen kritisch zu der Entwicklung der Plattform.

Leser ‘Geri G’ schreibt:

Der Relaunch war bislang ein Flop. Künstler und User sind enttäuscht, Die hochpolierte Optik kann inhaltliche Schwachstellen und systematische Verschlechterungen nicht ausgleichen. die früher lebhafte und kreative Community wurde quasi zwangsaufgelöst Foren sind noch? nicht integriert, Freundeslisten existieren nicht mehr, Rezensionen für Alben sind nicht mehr möglich, nur noch für Einzeltracks Die hochgelobte Suchfunktion liefert zur Zeit noch fragwürdige Ergebnisse, man muss genau wissen was oder wen man sucht und hat doch keine Garantie es zu finden Neue Musik zu finden wird durch die eingeschränkten Listenfunktionen erschwert. Leichten Zugriff hat man vor allem auf diejenigen, die schon seit Jahren erfolgreich sind. Sicher hat das den Vorteil, dass der teilweise beträchtliche musikalische Müll in den Tiefen versinkt, aber aussichtsreiche Chancen für neue Talente neue Hörer zu finden … das war einmal!

Jamendo hatte unter den CC-Seiten ein Alleinstellungsmerkmal. Das wurde aufgegeben, sie reihen sich in die Masse gleichförmiger Musikhoster ein. Vielleicht der Anfang vom Ende? Auf jeden Fall das Resultat der Ignoranz von Website-Programmierern gegenüber ihrem Publikum!

Er verweist auch auf einige Supportseiten und Foren:

https://getsatisfaction.com/jamendo/problems/common

https://www.facebook.com/groups/275324579225508/?bookmark_t=group

https://www.facebook.com/groups/jamcommunity

Auch Leser ‘michi’ zeigt sich enttäuscht:

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen – auch für langjährige und erfolgreiche Jamendo-Künstler ist der Relaunch ein absolutes Desaster. Unsere Downloads reduzierten sich von durchschnittlich 70 Album-Downloads täglich letzte Woche auf – festhalten! – 0 Downloads jeweils in den letzten vier Tagen. Jamendo wurde ja schon oft todgesagt, aber jetzt schaut es wirklich düster aus :(

 

Jamendo hat einen Relaunch bekommen

Jamendo, die Plattform für CC-lizenzierte Musik, hat einen Relaunch spendiert bekommen. Aus der Pressemitteilung:

Die Neugestaltungen sind unter anderem neue Top Listen, thematische Selektionen zum Entdecken von guter Musik, 10 neue Radios, eine neue Suchmaschine und ein neuer Player zum Abspielen und Anhören von Musik ohne Unterbrechung, die Sie mit Freunden teilen können.

Laut eigenen Ausgaben kann man auf Jamendo über 350.000 CC-lizenzierte Musikstücke finden.

Musiker können Jamendo PRO nutzen, um ihre Musik kommerziell zu lizenzieren. Jamendo kann hierfür auf 12.000 Kunden laut eigenen Aussagen verweisen. Die Einnahmen werden 50/50 mit den Künstlern geteilt.

restorm.com launcht neues Lizenzierungsangebot rightclearing

Das aus der Schweiz kommende restorm.com ist heute mit dem schon länger angekündigten neuen Lizenzierungsangebot rightclearing gestartet. Mit rightclearing wird es für Labels aber auch und besonders für unabhängige Musiker sehr einfach, ihre Tracks für verschiedene Lizenzen mit entsprechenden Preisen auf einer Plattform anzubieten. Nach lizenzierbaren Tracks Suchende bekommen mit rightclearing eine Plattform, auf der sie Musik finden können, die in der Regel günstiger als Musik über die klassischen Wege sein sollte.

Aus der Pressemitteilung:

Internetvisionär Joi Ito, der unter anderem sehr früh in Firmen wie Twitter, Last.fm und Flickr investierte und Mitglied der Advisory Board der Schweizer Firma ist, teilt diese Meinung:

“rightclearing zeigt der Musikindustrie und unabhängigen Künstlern das große Potential des Internets. Ich denke die Zukunft der Musiklizenzierung liegt in dem offenen, transparenten und fairen Ansatz von rightclearing.”

[..]

rightclearing startet mit 13 000 Tracks, die ab sofort zur weltweiten Lizenzierung zur Verfügung stehen. Durch die Kooperation mit der Lizenzierungsplattform Rumblefish wird die Anzahl verfügbarer Tracks im Verlauf der nächsten Wochen auf mehr als 100 000 Titel anwachsen.

restorm hatte Anfang Februar eine Kooperation mit Jamendo für das geplante rightclearing verkündet.

restorm selbst war den Schritt Richtung Infrastrukturdienstleister für Lizenzierung bereits vor rightclearing gegangen, wie wir letztes Jahr berichtet hatten:

Jamendo und restorm.com kooperieren für alternatives Lizenzierungsmodell

Wie Jamendo und restorm.com per Pressemitteilung am 1. bzw. 3. Februar bekannt gaben, haben beide Unternehmen während der Midem eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit unterzeichnet. Die Kooperation scheint nicht nur von rein strategischem Charakter zu sein:

“Das Ziel ist eine ist eine langfristige Kooperation und Bündelung der Ressourcen.”

Jamendo, mit mehr als 300.000 Werken die umfangreichste Plattform für unter Creative Commons lizenzierte Inhalte, macht damit einen wichtigen Schritt. Nachdem Jamendo nach einem ersten Hype erst durch die Übernahme eines Großteils der Anteile durch das französische Unternehmen MusicMatic gerettet werden konnte, wurde es zunächst still um das Luxemburger Unternehmen. In 2011 begannen gezielte Marketing-Maßnahmen (LeWeb’11, all2gethernow) dann Wirkung zu zeigen – fortgesetzt in 2012 mit dem Sponsoring der Midem.

restorm, auf neumusik.com zunächst teils positiv, teils kritisch bewertet, ist – basierend auf einem Gespräch mit Philippe Perreaux (CEO restorm.com) im September letzten Jahres – auf einem sich konsolidierenden Weg, auch (oder gerade) in internationalem Kontext.

Die Mitteilung der beiden Unternehmen kommt vor dem Hintergrund der letzten Stellungnahme der GEMA (neumusik.com berichtete) zum Thema einer möglichen Integration von durch Creative Commons lizenzierte Inhalte zu einem interessanten und passenden Zeitpunkt.

Die Kooperation von Unternehmen, die auf die Lizenzierung oder das Download-Angebot von frei lizenzierten Werken spezialisiert sind, könnte der richtige Weg sein, um eine höhere Aufmerksamkeit für ihr alternatives Angebot zu generieren.

Im gleichen Zusammenhang ist die Initiative zur Gründung einer Verwertungsgesellschaft für Musikwerke unter Creative Commons zu sehen (C3S) – durchaus ein potenzieller und wichtiger Anknüpfungspunkt für Jamendo, restorm.com et al. Denn eine zweite Verwertungsgesellschaft für Musik in Deutschland könnte den hiesigen Markt öffnen bzw. den Zugang erleichtern:

Aus dem Gesetz über die Wahrnehmung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten (Urheberrechtswahrnehmungsgesetz):

§ 13c Vermutung der Sachbefugnis

(1) Macht die Verwertungsgesellschaft einen Auskunftsanspruch geltend, der nur durch eine Verwertungsgesellschaft geltend gemacht werden kann, so wird vermutet, daß sie die Rechte aller Berechtigten wahrnimmt.

(2) Macht die Verwertungsgesellschaft einen Vergütungsanspruch nach §§ 27, 54 Abs. 1, § 54c Abs. 1, § 77 Abs. 2, § 85 Abs. 4, § 94 Abs. 4 oder § 137l Abs. 5 des Urheberrechtsgesetzes geltend, so wird vermutet, daß sie die Rechte aller Berechtigten wahrnimmt. Sind mehr als eine Verwertungsgesellschaft zur Geltendmachung des Anspruchs berechtigt, so gilt die Vermutung nur, wenn der Anspruch von allen berechtigten Verwertungsgesellschaften gemeinsam geltend gemacht wird. Soweit die Verwertungsgesellschaft Zahlungen auch für die Berechtigten erhält, deren Rechte sie nicht wahrnimmt, hat sie den zur Zahlung Verpflichteten von den Vergütungsansprüchen dieser Berechtigten freizustellen.

Quelle: Website des Bundesministeriums der Justiz, juris, abgerufen am 30.12.2011

[Hervorhebung hinzugefügt durch den Autor des Beitrags]

Obwohl bislang wenig in Erscheinung getreten, und aufgrund der noch sehr rudimentären Web-Präsenz sogar teilweise als nicht mehr aktiv betrachtet, wird in Kürze auf neumusik.com mehr zur C3S erfahren sein.

(Wolfgang Senges ist Mitbegründer der C3S, einer Initiative zur Gründung einer Verwertungsgesellschaft für Musikwerke unter Creative Commons)

Blondie benutzte Ban.jo, um mit Fans in Kontakt zu kommen

Ban.jo ist eine neue mobile App, die Menschen unterwegs vernetzen will. Der Anbieter versucht unter anderem, es Musikern einfacher zu machen, mit Fans in Kontakt zu kommen und zu bleiben.

Nach einem Testlauf mit Blondie startet Ban.jo jetzt mit der Beta für weitere Bands und Musiker. Noch kann nicht jeder Musiker die App verwenden. Der Anbieter arbeitet zunächst nur mit wenigen Musikern/Bands zusammen.

hypebot:

Ban.jo provides a native mobile app for the iPhone and Android that gathers location updates from multiple social networks, such as Foursquare and Facebook, for what they call “social discovery” at specific locations in real time. Users are able to find new friends, discover what’s happening at a particular spot and connect across social networks.

Ban.jo has been working with Blondie to connect with fans as they tour in support of their recent album release, “Panic of Girls”. Uses included:

Announcing Marc Jacobs pop-up store where they signed albums during NY Fashion Week;

Giving away VIP tickets including backstage passes for Highland Ballroom show in Manhattan; and,

Connecting with fans in LA at Club Nokia show and Tonight Show appearance.

 

 

jamii: Musiker können ihre Fans anrufen

Das in Berlin sitzende Startup jamii hat sich auf der Popkomm Media_Gate vorgestellt.

Mit jamii können Künstler über eine feste Telefonnummer ihre Fans erreichen. Der Musiker ruft jamii an, nimmt seine Mitteilung an die Fans auf. Anschließend wird die Message von jamii an alle Fans geschickt. Da jeder Musiker seine eigene Rufnummer bei jamii bekommt, können die Fans ihr Idol zu ihren Kontakten hinzufügen und auch ihr/ihm über das Telefon (und im Hintergrund damit über die Plattform) Nachrichten zukommen lassen.

jamii ist also praktisch eine Art Anrufbeantworter für Musiker und Fans.

jamii richtet sich an Musiker, die Fans mobil erreichen wollen, welche keine Smartphones besitzen. Das funktioniert sicher besser in Entwicklungsländern als in den USA oder Deutschland.

jamiis Idee ist interessant, ist aber letzlich eine Brückentechnologie: Mit jedem neuen Smartphone-Besitzer sinkt das Publikum für jamii. In ein paar Jahren wird jedes neu verkaufte Mobiltelefon ein Smartphone sein.

Was eine ‘Krücke’ wie jamii vielleicht am besten zeigt, ist, wie einfach das Web und das zunehmend wichtiger werdende mobile Web es für Musiker und Fans machen, in gegenseitigen Kontakt auf vielfältigste Art zu treten. Ein Geschenk der Technologie, das viele in der Musikbranche gern vergessen.

Jamendo: Fehler im Customer Relationship Management

Logo JamendoLange hörte man nichts oder zumindest wenig von der viel versprechenden Creative-Commons-Plattform Jamendo. Die letzte Meldung, die durch die Öffentlichkeit ging, war die Übernahme durch den französischen Service MusicMatic im April 2010. Damit verbunden übernahm MusicMatic-Geschäftsführer Alexandre Saboundjian zusätzlich die Position des CEO bei Jamendo. Auch das Unternehmen radionomy wird von ihm geleitet.

Die letzten Neuigkeiten sind alles andere als positiv. Die Jamendo-Foren laufen offenbar aus dem Ruder – abgesehen von Hinweisen auf einem anderen Portal konnte man in diversen Threads vor allem eines beobachten: mangelnde Moderation. Weitere Mängel des User-Managements sind offensichtlich: keine Kuratierung der Inhalte, fehlende Unterstützung in Form eines grundlegenden Artist-Marketings, und teilweise ursächlich dafür die schlechte Präsentation der Inhalte online.

Als Ergebnis dessen beginnen die ersten Künstler des 200.000 Titel umfassenden Services, die Plattform zu verlassen. Auslöser war eine Vertragsumstellung für den kommerziellen JamendoPro-Dienst, der die Lizenzierung der Inhalte erlaubt. Ca. 90.000 Tracks sind von den Artists derzeit explizit zur kommerziellen Nutzung frei gegeben.

Der neue Vertrag hätte nach Aussage eines Forenmitglieds nicht nur zu einer einjährigen Bindung geführt (zuvor war die Kündigung jederzeit möglich) – der eklatante Fehler Jamendos bestand darin, den Zugang zum eigenen Profil eines jeden Users zu sperren, bis dem neuen Vertrag zugestimmt worden wäre. Ein vorheriges Löschen des Accounts war damit nicht möglich.

[...] der Vorwurf der Rechtswidrigkeit bezog sich nich (sic!) darauf, daß man sich für ein Jahr verpflichten muß, wenn man dem Kom.Prog. [Anm. d. Red.: "kommerziellen Programm"] beitreten MÖCHTE, sondern daß wir den neuen Vertrag vor die Nase gesetzt bekamen, der uns erst wieder NACH Beitritt zu den Kom.Progs. den Zugang zu unsereren Profilen und Daten ermöglichen sollte. D.h. wir sollten erstmal alle in diese Programme.” [Zitat: Foren-User U.L.I., Hervorhebung im Original]

Mittlerweile wurden die Profile wieder geöffnet. Es bleibt abzuwarten, ob die Nutzer mit der durchaus hinnehmbaren 12-monatigen Bindung leben können, oder ob die bereits gesammelten negativen Erfahrungen den Ausschlag geben. Es wäre schade um die Möglichkeiten, die Jamendo bieten könnte.

HTML5-App Songpier startet Public Beta

Die HTML5-App Songpier, mit der man songspezifische Apps erstellen kann und die wir hier vorgestellt hatten, ist jetzt in der Public Beta. Die Roadmap für die kommenden Dinge, die in der Pressemitteilung angesprochen wird, klingt interessant:

Man darf sich schon jetzt freuen auf Drag & Drop im gesamten Administrations-Interface, auf statistische Daten zur Nutzung der App, die Integration von Soundcloud, den Upload und das Einbetten von Videos, auf spezielle Accounts für Labels, die die Betreuung von mehreren Artists unterstützen, sowie auf weitere Features.

Anmerkung: neumusik.com-Autor Wolfgang Senges ist bei Songpier für PR zuständig.

restorm: Das “Rightclearing” im Detail – kommerzielle CC-Nutzung ohne BY?

Gestern haben wir auf neumusik.com restorm vorgestellt. Hier folgt nun der dort angekündigte Artikel zum “Rightclearing” – was darf man erwarten, wie sinnvoll ist es?

Das Interessante am Rightclearing ist, neben der Berücksichtigung von Verwertungsgesellschaften und Creative Commons innerhalb eines Angebots, der One-Stop-Service. Dazu CEO Philippe Perreaux in der NZZ Online:

Der Künstler kann Preise und erlaubte Nutzungsformen selber bestimmen, die nachfolgenden Lizenzverträge werden automatisch generiert – ohne Anwaltskosten und für alle Beteiligten einfach verständlich. Künftig wird sich das System auch für andere Werkarten wie Fotografien einsetzen lassen.

Zwar sind die Tarife Jamendos bei weitem übersichtlicher als die der GEMA (ca. 80-90 verschiedene Tarife), jedoch immer noch relativ komplex. Während Inhalte aus den Katalogen der Verwertungsgesellschaften (VGs) bei restorm direkt über die VG abgerechnet werden, bietet restorm für unter Creative Commons (CC) lizenzierte Inhalte weitgehende Gestaltungsmöglichkeiten der wenigen Tarife durch den Künstler. Entscheidet sich der Lizenznehmer für den Kauf einer Lizenz, wird der Vertrag als PDF generiert und an beide Vertragspartner geschickt.

Der Ablauf für den Urheber ist denkbar einfach: Vor dem Upload erfolgt per Formular die Abfrage, ob der Künstler Mitglied einer VG ist oder nicht. Ist er es, bleibt als Option nur die Verrechnung über die VG. Andernfalls sind die Lizenzierungsoptionen Creative Commons und sogar Public Domain möglich. Die Einverständniserklärung zum Rightclearing – also der potenzielle Verkauf einer Lizenz – wird vom Urheber per Klick auf einen Radio-Button bestätigt. Dies entspricht der Option unter Jamendo, die es Künstlern ermöglicht, am JamendoPro-Programm teilzunehmen.

Gewisse Themen und Anwendungsbereiche (Gewalt, Politik, Pornographie, Religion) können auf Wunsch eingeschränkt lizenzfähig sein oder von einer Lizenzierung ausgeschlossen werden. Ähnliches gilt für die neun verschiedenen Nutzungsformen wie Audio Werbung, Computerspiele, Film & TV etc. Ich möchte bereits jetzt voraussagen, dass die Zahl der Nutzungsformen und möglichen Ausnahmen steigen wird. Denn hier liegt das Problem, dem Tarife grundsätzlich und im speziellen Creative-Commons-Lizenzen unterworfen sind: Gerade die Formulierung des erlaubten kommerziellen Einsatzes im Rahmen einer Lizenz bedarf meistens der Anpassung der Lizenz oder zumindest der Rückfrage – womit die Komplexität steigt. Nicht zuletzt liegt darin aufgrund der juristischen Unkenntnis der Urheber auch eine potenzielle Gefahrenquelle.

Als verwendbare Lizenzen im Creative-Commons-Bereich stehen letztlich eine “Basislizenz” oder eine “erweiterte Lizenz” zur Verfügung. Die Basislizenz ist eine CC BY-NC Lizenz und kann daher kommerziell nicht verwendet werden; nur zu nicht-kommerziellen Zwecken und unter Namensnennung der Urheberinformationen. Änderungen am Werk sind jedoch möglich – ob es sich um eine Share-Alike-Lizenz handelt, konnte ich der Dokumentation nicht entnehmen. Die erweiterte Lizenz kann im Gegensatz dazu kommerziell verwendet werden. Interessanterweise wird hier ein Grundelement der CC-Lizenzen kurzerhand durch die Einwilligung des Künstlers in das Rightclearing-Verfahren ausgehebelt: Eine Namensnennung bei der kommerziellen Verwendung ist nicht notwendig:

Die erweiterte Lizenz beinhaltet zusätzlich die Rechte, das Werk kommerziell und ohne Namensnennung zu nutzen. Und ist dementsprechend teurer.

Zwar kann theoretisch auch außerhalb von restorm jeder Urheber eines CC-Werks von diesem Recht Abstand nehmen – sinnvoll ist es jedoch nicht.

Die Preise für die jeweiligen Nutzungsformen können vom Urheber unterschiedlich festgelegt werden, wobei die erweiterte Lizenz hochpreisiger ist. Alternativ empfiehlt restorm drei Preispläne:

[..] Wir haben für euch drei Preispläne vorkonfiguriert, die den allgemeinen Standard wiedergeben. Falls du dich mit dem Verkauf von Musiklizenzen noch keine Erfahrung gemacht hast, empfehlen wir dir, den auszuwählen, der auf deine Band zutrifft.

Tiefes Preisniveau: Für lokal bekannte Künstler
Normales Preisniveau: Für national bekannte Künstler
Hohes Preisniveau: Für international bekannte Künstler

Natürlich steht es dir auch frei, sämtliche Preise selber zu bestimmen. Nur solltest du auch hier vorsichtig sein, wenn du nicht potentielle (sic!) Kunden abschrecken willst.

Bei Projekten mit einem Budget jenseits von 10.000 € werden die Lizenzkosten prozentual definiert (vom Künstler). Die Abgabe an restorm (Commission Fee) beträgt 10%. Ob eine lineare prozentuale Berechnung sowohl der Lizenzkosten als auch der Commission Fee Sinn macht, sei dahin gestellt – in der Regel sollte meines Erachtens bei einer Vertriebsbeteiligung der prozentuale Anteil bei niedrigeren Einnahmen prozentual eher höher liegen und mit steigendem Projektwert prozentual sinken – zumindest ein maximaler Wert sollte als Schwelle fixiert sein.

Das Rightclearing kann ein absolutes Highlight werden, braucht aber noch Nachpolitur. Zudem: Bislang stehen 2.000 Tracks zur kommerziellen Lizenzierung zur Verfügung. Bei Jamendo 90.000. Und auch das ist – nach Herausfilterung der qualitativ nicht hinreichenden Inhalte – nicht ausreichend für eine Nutzung im professionellen Lizenzierungsumfeld. Denn Music Supervisors, die “Casting-Agenturen der Musik”,  sind nicht zuletzt privat durch kommerzielle Download-Stores ein anderes und erheblich umfangreicheres Repertoire gewöhnt.

restorm 2011: One-Stop-Service für unterschiedliche Lizenzen einschließlich Creative Commons

Zugegeben, obwohl bereits seit 2007 am Markt, und mindestens seit der Kehrtwende der Ausrichtung des Schweizer Start-Ups vom Musikvideoportal zum Multifunktionsdienst in den Medien, bin ich erst jetzt hellhörig geworden.

Nach den ersten Informationen, die ich zu den neuen Features von restorm.com erhielt, handelte es sich um einen Hybrid aus Jamendo, Download-Store und kommerzieller Verwertungsgesellschaft für Creative-Commons-Inhalte. Interessant ist aber v.a. der Ansatz, sowohl Inhalte anzubieten, die über Verwertungsgesellschaften abgerechnet werden, als auch solche von Creative-Commons-Künstlern – so auch restorm-CEO Philippe Perreaux:

Das neuartige daran ist der Umstand, dass es unterschiedlichste Urheberrechts-Konzepte berücksichtigt. Angefangen beim traditionellen Copyright über das moderne Creative Commons Konzept bis hin zum Ansatz der komplett freien Verbreitung namens Public Domain ist mit unserem Tool alles möglich.

Die Site spricht in erster Linie Künstler an. Und doch, gehe ich die gestellten Fragen der Landing Page durch, adressiert restorm Fans, Musiker, Labels, Manager, Blogger, Lizenznehmer und Veranstalter. Möchte man sich einen ersten Überblick verschaffen, ist man einige Zeit beschäftigt, durch viele Seiten hindurch zu klicken, die ebenso viel Information bieten.

Die meist lokalen (d.h. Schweizer) Partner wie die Berner Zeitung, iMusician Digital, SAE Zürich, Spreadshirt (Ausnahme: nicht Schweiz) sowie weitere Unternehmen aus Videoproduktion und Event-Marketing spiegeln die breite Palette der Zielgruppen.

Das Angebot an Funktionen ist dementsprechend reichhaltig; in einem in Kürze folgenden Artikel werde ich das “Rightclearing” (Video) detailliert betrachten (unten als Kurzeinführung das Video), das restorm in den Vordergrund rücken möchte. Nicht zu Unrecht, denn wagt man sich in den Markt der kommerziellen Verwertung von Creative-Commons-Werken ohne Einschränkung auf eben diese, ist dieser nicht zu klein einzuschätzen: Jamendo bietet derzeit etwa 300.000 Titel an, davon jedoch nur 90.000 zur kommerziellen Lizenzierung (JamendoPro). Gerade der Blick auf Jamendo lässt aber auch fragen, wie viel Erfolg dem Business Modell beschieden werden mag.

Wie ist nun der Nutzen von restorm insgesamt anzusetzen? Es gibt in der Tat viele kleine Möglichkeiten, Bands im Mediennetzwerk pushen zu lassen. Auch ist die Option einer Mini-Website interessant, die für jede Band verfügbar ist. Diese lässt sich quasi als generiertes EPK (Electronic Press Kit) in jeden Online-Artikel auch von Bloggern und Magazinen wie ein Widget einbinden.

Smarter noch erscheint mir aber das Angebot an Blogger, das im Dschungel der Site untergeht. Sites wie Jamendo haben extrem mit Problemen der Kuratierung und Verschlagwortung zu kämpfen (dazu in Kürze mehr). restorm versucht hier, Blogger an sich zu binden. Diese bedienen als Filter ein spezielles Publikum und fungieren somit als Kurator/Qualitätsfilter, Multiplikator, Content-Produzenten (durch Reviews) und Metadaten-Generator in einer Person.

Letztendlich aber stellt sich mir die Frage, ob ein einzelnes (und gutes) Produkt hier nicht überfrachtet ist – zumindest fehlt es an einer transparenten Darstellung. Ist es gut, vom Start weg für jeden alles zu bieten? Wären ergänzende Services keine bessere Lösung? Denn die Funktionalität oder Idee hinter restorm in aller Kürze zu vermitteln fällt schwer. Da muss beim Elevator-Pitch der Aufzug schon stecken bleiben. Und das ist nicht gut fürs Unternehmen.

SoundCloud-User können jetzt mit SoundRain einfach Tracks verkaufen

Soundcloud logo

Soundcloud-Nutzer können jetzt mittels einer Verknüpfung von SoundCloud mit SoundRain ihre Tracks leicht(er) verkaufen:

 

The result is an interface that allows music creators to connect their SoundCloud account with SoundRain which enables the creators to select which tracks they wish to sell for a one-off payment of 99 cents per download.

Once a track is enabled for purchase, a ‘Buy with Minno’ link appears on the waveform player which takes the buyer directly to SoundRain, where they can buy the song using Minno in just one click. When sales reach $10, SoundRain delivers artists their earnings via PayPal and then continues to do so in $10 increments, unless the artist chooses otherwise.

SoundRain wurde auf dem Music Hack Day in San Francisco vor einer Woche gebaut und setzt auf das im Januar 2011 gestartete Micropayment-System Minno auf, das auch hinter SoundRain steckt.

 

10 Closed-Beta-Accounts für HTML5-Songapp Songpier

Songpier

Songpier ist ein noch junger Dienst aus Deutschland, der verspricht, Songs in Apps umzuwandeln, um etwa die Verteilung der Musik über mobile Geräte zu steigern. Songpier setzt dafür auf den Freemium-Ansatz (kostenlose Basisversion und kostenpflichtige Premiumversion):

Musiker, Labels und Promoter registrierten sich bei dem in der Basisversion kostenlosen Service und befüllen über eine Weboberfläche die zu erstellende mobile App mit Inhalten, die zusammen mit dem jeweiligen, zuvor hochgeladenen Titel in der Applikation präsentiert werden sollen (z.B. Biografie, Fotos, Tourdaten und -tickets, Merchandising, Links zu digitalen Downloads usw). Programmierkenntnisse sind nicht notwendig.

Das auf HTML5 setzende Ergebniss lässt sich anschließend über Social Networks verteilen und ist dank des HTML-Standards auf allen gängigen Smartphone-Plattformen abspielbar. Mit QR-Codes ist die Verbreitung auch über Print und andere Offline-Situationen möglich.

Songpier ist nicht allein mit seinem Angebot:

Auch AppMakr, BandApp und Mobile Roadie erlauben das browserbasierte Erstellen von mobilen Applikationen.

Der App-Ansatz hat für das Marketing diverse Vorteile:
The benefits to this approach over delivering a song as an MP3 are plentiful and obvious. For starters, it lets bands know who is listening. When a band sells a song through iTunes, Apple gets that user’s email address but the artist does not (Apple cites privacy as the reason for this). In addition, artists, labels and promoters can use this technique to send out a track for free, counting on resulting album, ticket, and merchandise sales to bring in revenue.
Users can bookmark shortcuts to HTML5 web apps as icons on their smartphones, so they can look and feel just like the apps distributed through official channels like iTunes. And once a user has the icon installed on their phone, they’ll be more likely to return to the song to check for new photos, tour dates, and so on. Of course, nobody in their right mind would litter their smartphone interface with tons of single-song apps. This approach would more likely result in people installing a handful new song apps from their favorite artists, perhaps deleting them over time (after they’ve bought the album, the artist would presumably hope).
Wie erfolgreich Songpier oder eines seiner Konkurrenten sein kann, hängt massgeblich davon ab, wie leicht die Erstellung vielfältiger Songapps ist.
Songpier befindet sich aktuell noch in der Private Beta. Was uns zum zweiten Teil dieses Eintrags bringt:

Songpier hat neumusik.com zehn Closed Beta Accounts als Giveaway zur Verfügung gestellt. Rechtzeitig zum Relaunch der Songpier-Site in wenigen Wochen werden einige Featured Artists auf der Homepage vorgestellt – und mit etwas Glück in der internationalen Presseerklärung erwähnt.
Schickt den Link Eurer Site (Homepage, Facebook, myspace, SoundCloud, Netlabel) an folgende Adresse:
Wolfgang Senges <wsenges@songpier.com>
Subject: “neumusik // SONGPIER”

Songpier wählt unter den Einsendungen die zehn besten Künstler aus.
Mehr zu Songpier kann man auf der Website und dem zugehörigen Facebook-Account erfahren.

Anmerkung: Wolfgang Senges ist für PR bei Songpier zuständig. Er ist außerdem seit kurzem ein neues Mitglied des neumusik.com-Teams. Dazu mehr an anderer Stelle.

 

SellaBand: 2010 16 Acts und 2011 bereits sieben Acts erfolgreich finanziert

Sellaband logo

SellaBand, die Crowdfunding-Plattform für Musiker, wurde Anfang 2010 von einem in München sitzenden Team übernommen. Seit dieser Zeit konnte das Angebot einige erste Erfolge verzeichnen.

Im Jahr 2010 haben 16 Acts die Finanzierung ihrer Projekte auf SellaBand erfolgreich abgeschlossen. Deutsche, erfolgreich finanzierte Acts sind zum Beispiel Wildcat (Projektseite) und My First Robot (Projektseite).

Die Erfolgsrate scheint auf SellaBand zu steigen: 2011 haben bereits sieben Acts die Finanzierung von Alben etc. erfolgreich mit SellaBand abschliessen können.

SellaBand arbeitet nicht mit einer zeitlichen Begrenzung des Crowdfunding, wie Kickstarter und die deutschen Plattformen Startnext und mySherpas etwa. Das halte ich persönlich für einen Fehler. Unter anderem sind deswegen aktuell über 4600 aktive Projekte auf SellaBand, davon 296 aus Deutschland, zu finden. Es könnten wohl wesentlich mehr Projekte erfolgreich abgeschlossen werden, wenn ein gewisser Zeitdruck auf allen Seiten aufgebaut wird.

Update: Wie in den Kommentaren erwähnt, arbeitet SellaBand mittlerweile mit einer zeitlichen Begrenzung von 12 Monaten. Das erscheint mir als Zeitrahmen aber zu großzügig, um Zeitdruck bei den Unterstützern aufzubauen. (Was wohl auch nicht das Hauptziel der Begrenzung ist.) Auch ist die zeitliche Begrenzung auf den Projektseiten nicht ersichtlich. Schade. Da liegt noch Potential. /Update

SellaBand-CEO Michael Bogatzki scheint aktuell auf einer kleinen Interview-Tour zu sein. Dem Institut für Kommunikation in sozialen Medien erzählte er unter anderem für das ‘Handbuch Crowdfunding’:

Die holländische Sängerin Hind konnte für ihr neues Album innerhalb von zehn Tagen 40.000 Euro funden. Die Band Public Enemy schaffte mit 75.000 US-Dollar für ihr letztes Album die bisher höchste Summe, die für ein Projekt je zusammen kam.

Im Interview mit Medial Digital erzählte der SellaBand-CEO:

Generell sind wir für alle Genres offen. Besonders gut funktionierte es aber in der Vergangenheit für Pop, Rock, Alternative, Singer-Songwriter. Dreiviertel der abgeschlossenen Fundings kommen aus diesen vier Genres.

[..]

Wir haben jetzt 63 Fundings abgeschossen, darunter sind 47 Album-Produktionen. Der Rest sind beispielsweise Promotions oder Five-Track-Produktionen.

Siehe zum Thema auch:

RootMusic, Macher von Musiker-Facebookapp BandPage, erhalten 2,3 Mio. US-Dollar

Rootmusic-Logo-175RootMusic, Entwickler der Musiker-Facebookapp BandPage, haben vor einigen Tagen in einer Finanzierungsrunde 2,3 Millionen US-Dollar erhalten:

the company provides cheap and powerful tools for helping artists promote their music on Facebook. Since August, BandPage has exploded in popularity, jumping from 3.15 million MAU and 20,000 artists to 12.7 million MAU and 60,000 artists today according to AppData.

While Sider declined specifics, he said well over 5% of these musicians have converted into BandPage Plus customers who pay $1.99 a month for more customization options, besting the traditional freemium model goal.

(MAU=Monthly Active Users)

BandPage unterstützt auch SoundCloud als Quelle der Songs:

You can upload all your songs to the SoundCloud music player, post your upcoming shows, add videos, link to your Twitter and blog, and more. Facebook Connect automatically pulls in your photos, bio, band name and more.

SoundCloud mit eigener App für den Mac App Store

soundcloud logo

SoundCloud setzt die Tradition der zügigen Präsenz auf buzz-erzeugenden Plattformen fort und veröffentlichte zum Start des Mac App Stores eine Applikation für eben diesen. Die Belohnung für diese (sinnvolle) Praktik: Die SoundCloud-App wird im Mac App Store in der “What’s Hot”-Sektion empfohlen.

Die Funktionen der kostenfreien Desktop-App umfassen das erwartbare Feature-Spektrum:

Features:
- Record: capture your sounds right in the app and upload to your SoundCloud account in no time.
- Listen to, favorite and manage your exclusive and incoming tracks in one place.
- Browse and search any sound
- Create playlists and saved searches

Eine Einschränkung hat die App gegenüber dem Browser:

Only tracks that have been made available for 3rd party applications will be accessible via SoundCloud Desktop. To change your settings, go to your track settings (pen icon above the waveform) and enable Apps.

Was der Mac App Store für Musiker bedeutet

Gestern startete Apple seinen Mac App Store. Synthtopia hat sich ein paar Gedanken dazu gemacht, was der Mac App Store für Musiker (mit Macs) bedeuten könnte.

Günstige Musikapplikationen:

The Mac App Store promises to create a huge market for inexpensive music software.

There aren’t a lot of great $5-10 music apps for a good reason: there’s been no trusted place to buy them and there’s been no way to sell them profitably.

Synthtopia hat die zugrundeliegenden Kostenstrukturen recht gut erkannt:

Minimal up front costs, no packaging costs, no distribution costs and 70% of the profits mean that there are going to be 50,000 apps in the Mac App store within a year. Apple’s got 600,000 registered developers contemplating Mac app development, right now.

Niedrige Kosten und Preise sorgen auch für neue Arten von Applikationen:

More interesting, though, will be the arrival of a new generation of powerful music applications in the $10-50 range. The next Propellerhead Reason, the next Ableton Live, the next Native Instruments Komplete will probably come from a company that sees the opportunity for creating mass market “prosumer” music apps.

The Mac App Store will also encourage the creation of new types of music apps: album apps, priced like music albums, but offering new ways to experience music.

Für windowsnutzende Musiker: Windows 8 wird aller Voraussicht nach ebenfalls mit einem App Store kommen.

(via Tanith)

SoundCloud jetzt auch auf Android

soundcloud-androidSoundCloud hat heute die offizielle App für Android veröffentlicht:

The official SoundCloud Android app lets you easily access, browse and listen to the sounds shared to you while you’re on the road and away from your computer. The app also includes recording functionality that lets you capture any sound around you and instantly save it in the ‘Cloud. Stay tuned, plenty more to come too.

Features include:

Record: capture and share your sounds on the go, wherever you are
Browse, listen to and favorite sounds shared with you exclusively and on your Dashboard
Visualize your sounds with the SoundCloud waveform and use it to seek inside a track
Find and follow any SoundCloud user within the app
Background playback
The next update will include sharing to Facebook & Twitter and also the ability to comment.

Erst vor kurzem hat die offizielle iPhone-Applikation von SoundCloud eine Aufnahme-Funktion erhalten, die zu recht für Aufsehen sorgte. Direkt auf dem iPhone aufnehmen und an SoundCloud senden konnte man allerdings schon vorher über Drittanbieter-Apps, die die SoundCloud-API nutzen. Die (empfehlenswerte) Fieldrecording-Applikation FiRe unterstützt diese Funktion etwa seit anderthalb Jahren.