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Apple Music: ~73% Ausschüttung außerhalb USA, keine Lizenzzahlungen für Trialperiode

Re/code:

Here are the real numbers, according to Robert Kondrk, the Apple executive who negotiates music deals along with media boss Eddy Cue: In the U.S., Apple will pay music owners 71.5 percent of Apple Music’s subscription revenue. Outside the U.S., the number will fluctuate, but will average around 73 percent, he told Re/code in an interview. Executives at labels Apple is working with confirmed the figures.

Those totals include payments to the people who own the sound recordings Apple Music will play, as well as the people who own the publishing rights to songs’ underlying compositions. That doesn’t mean the money will necessarily go to the musicians who recorded or wrote the songs, since their payouts are governed by often-byzantine contracts with music labels and publishers.

Apple won’t pay music owners anything for the songs that are streamed during Apple Music’s three-month trial period, a bone of contention with music labels during negotiations for the new service.

Apple Music ab 30. Juni auch in Deutschland verfügbar

heise: Apple Music ab 30. Juni auch in Deutschland:

Deutschland wird zu den 100 Ländern zählen, in denen Apple Music von Anfang an verfügbar sein soll. Das erfuhr Mac & i aus informierten Kreisen. Der neue Musik-Streaming-Dienst wird zum 30. Juni offiziell eingeführt, wie Apple am Montag auf der Entwicklerkonferenz WWDC ankündigte

Apple Music (mehr Infos unter anderem hier) wird sich vornehmlich aus drei Komponenten zusammensetzen:

  1. Der klassische Streaming-Teil
  2. Apple Music Connect, eine Art Social Network für Musiker und Fans, auf dem Musiker eigenes Material („Candid shots from backstage. In-progress lyrics. A rough cut of a new video.“) ihren Fans zeigen können.
  3. Radio, zu dem die globale Radiostation Beats One gehört.

Eine Verzahnung mit iTunes und unter anderem der Zugang von iTunes Match in den Funktionsumfang von Apple Music runden das Angebot ab.

Ein Preis für Deutschland ist noch nicht bekannt, aber er wird sich in den gleichen Sphären bewegen wie die Monatspreise von Spotify bis Deezer. Apple konnte die Majorlabels hier von keinem anderen Preismodell überzeugen. (10$/Monat in den USA) Nur der Familiendiscount ist hoch: 15$ pro Monat für bis zu sechs Personen.

Dass Apple hier punkten konnte, verwundert nicht. Über das iOS-eigene „Family Sharing“ gibt es bereits eine Infrastruktur, auf die man zurückgreifen kann. Missbraucht werden kann das nur schwerlich: Alle Mitglieder der iOS-„Family“ sind auf eine Kreditkarte registriert. Etwaige zusätzliche Vorauszahlungsforderungen der Labels stellen für Apple ebenfalls kein Problem dar.

Spotify plant bereits ein ähnliches (identisches) Preismodell. Nicht überraschend: Auch wenn Spotify die OS-Infrastruktur fehlt, die Apple vorweisen kann, können die Labels Apple keinen Preisvorsprung lassen.

Es ist also zu erwarten, dass der Familiendiscount von Apple Music zu allen On-Demand-Streaming-Anbietern kommen wird.

Warum kauft Apple für 50 Millionen US-Dollar Musicmetric?

Apple hat für -laut Financial Times- 50 Millionen US-Dollar das UK-Unternehmen Semetric übernommen. Semetric ist der Anbieter von Musicmetric, ein Analysewerkzeug für Musiker und Labels.

Eine naheliegende Antwort auf die Frage ‚warum?‘ ist die bevorstehende Umwandlung des von Apple übernommenen Streaming-Dienstes Beats in Apples eigenen Streamingdienst, der vielleicht, vielleicht auch nicht, direkt mit iTunes verbunden wird. Musicmetric kann die Grundlage für Rankings und Empfehlungen liefern.

Daten werden aber immer wichtiger, auch für die Musikindustrie. Analysewerkzeuge werden folglich wertvoller für alle Akteure der Branche. Apple könnte es hier auch um ein ganzheitlicheres Angebot gehen, bei dem Musicmetric ein Puzzlestück ist. Dass der Streamingdienst dadurch attraktiver wird, wäre ein für Apple netter Nebeneffekt.

Janko Roettgers auf GigaOm:

Musicmetric is first and foremost an industry resource, providing artists and labels with detailed statistics on their performance on Twitter, Facebook and select music services. The growing importance of this kind of data shows that the music industry itself is changing — as the business is moving from the sale of music as a product to services and experiences, data is becoming increasingly important, and helping bands and labels make the most of it could help to make up for some of the lower royalties that have irked musicians, and occasionally pushed them to remove their music from streaming services altogether.

Die 3 Gründe, warum Apple Beats übernimmt: Iovine, Marke und Musikstreaming

 

Jimmy Iovine, Tim Cook, Dr. Dre und Eddie Cue

Nach  den sehr offensichtlichen Gerüchten der letzten Tage ist die Übernahme nun offiziell: Apple übernimmt Beats für drei Milliarden US-Dollar.

Die Gründe, die sich nun langsam in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten heraussschälen werden, haben nicht nur mit Musik zu tun.

Wie ich bereits während der ersten Gerüchte vermutet habe, scheint es ein Bündel aus drei Gründen zu sein, warum Apple den populären Kopfhörerhersteller und Streaminganbieter Beats übernimmt:

1. Grund Jimmy Iovine: Jimmy Iovine wird Apple-Manager. Apple braucht wie alle anderen Tech-Konzerne auch die Kooperationswilligkeit der Entertainmentindustrie, um auf den eigenen Plattformen Musik und Filme anbieten zu können. Einen Insider und Veteran dieser Industrie im eigenen Unternehmen als für die Beziehungen mitverantwortlichen Manager zu haben, ist sehr wertvoll. Den Wechsel von Iovine in die obersten Apple-Riegen kann man nicht hoch genug einschätzen. Vor allem, da Apple nicht mehr wie in den Anfangstagen von iTunes und iPod ein kleiner Underdog ist, sondern mittlerweile einer der einflussreichsten Konzerne der Welt darstellt. Das macht Verhandlungspartner vor allem angesichts der Marktanteile von iTunes zu recht vorsichtig.

2. Grund Musikstreamingdienst: iTunes ist nach wie vor stark im Downloadgeschäft. Der Musikkonsum im Massenmarkt bewegt sich aber weg vom Kauf und Besitz und hin zu (On-Demand-)Streaming und Zugang. Apple hat iTunes Radio, eine Art eigenes Pandora, das werbefinanziert oder in Verbund mit iTunes Match werbefrei ist.

Apple hatte aber bisher nicht: Einen On-Demand-Streaming-Dienst. Eine Präsenz auf anderen Plattformen wie beispielsweise Android.

Statt iTunes nun nach Android zu bringen, können sie das existente Beats weiterbetreiben und ausbauen. Da Streaming auch eine Social-Komponente hat, ist die Plattformagnostik auch für Apple nicht optional.

Hier kommt auch wieder Iovine zum Tragen. Wenn ein Streaminganbieter übernommen wird, verfallen die ausgehandelten Verträge mit den großen Rechteinhabern (den verbliebenen Majorlabeln) und müssen neu verhandelt werden. Eine Apple-Übernahme von Spotify oder Rdio hätte diesbezüglich ein Desaster werden können. Iovine ist quasi eine Art Absicherung für Apple, dass sie nicht einen Streamingdienst übernehmen und danach, weil die Majorlabels keinen neuen Verträgen zu für Apple akzeptablen Konditionen zustimmen wollen, ohne Musik auf diesem Dienst dastehen. Iovine könnte auch bereits im Vorfeld des Deals die Lage sondiert und geklärt haben. Das wäre allerdings im legalen Graubereich.

Last not least, passt auch der Kurationsansatz von Beats hervorragend in die (diesbezüglich etwas rückwärts gewandte) Philosophie von Apple. Ein Bonuspunkt, mehr aber nicht.

3. Grund Marke: Die Größenordnung, in der sich Apple mit seinem internationalen iPhone-Geschäft bewegt, übersteigt die gesamte weltweite Tonträgerindustrie:

 

Musikindustrie: Globaler Umsatz im Vergleich

Apple braucht Musik auf seinen Plattformen. Das ist aber längst ein Hygienefaktor geworden. Auch Streaming bewegt hier nicht mehr die Umsatznadel. Die ersten beiden Gründe wären also vielleicht nicht genug gewesen, um ein Unternehmen wie Beats zu übernehmen. Der dritte Grund könnte der weitaus wichtigere werden. Es ist der Grund, warum Beats  die erste Übernahme in der Firmengeschichte von Apple ist, bei der die Marke des Unternehmens anschließend erhalten bleibt: 

Beats hat es mit seinen Kopfhörern geschafft, erfolgreich vor allem junge Menschen davon zu überzeugen, teure Hardware zu kaufen und zu tragen, mag man von den Produkten halten was man will. Beats ist eine Marke der jungen, hippen Menschen. Von Samsung über Google bis Apple vollziehen gerade oder planen die großen Hardwarehersteller den Einstieg in den noch fast nicht existenten Markt der Wearables. Wearables sind kleine Computer, die man am Körper trägt und die unterschiedliche Funktionen übernehmen können. Nikes Fitnesstracker, das Fuelband, ist beziehungsweise war so ein Wearable. (Der berichtete Rückzug von Nike aus dem Geschäft lässt sich auch als ein weiteres Signal des bevorstehenden Starts der Wearables-Kategorie bei Apple lesen. Apple-CEO Tim Cook sitzt im Board of Directors bei Nike.) Wearables sind neben dem „vernetzten Haus“ logische Erweiterungen der Smartphoneplattformen.

Kopfhörer sind Wearables. Beats ist eine hervorragend etablierte Marke. Tim Cook hat, wenn er nach Wearables gefragt wurde, in Interviews immer betont, wie schwer es ist, junge Menschen davon zu überzeugen, beispielsweise eine Uhr zu tragen. Das ist, zumindest aktuell, schlicht nicht modisch. Eine Marke wie Beats kann diese Herausforderung für Apple zumindest abschwächen.

Deshalb wird es in naher Zukunft, vielleicht in einem Jahr, vielleicht bereits zum Weihnachtsgeschäft diesen Jahres, erste Beats-Produkte geben, die keine Kopfhörer sind.

Pandora vs. iTunes Radio

Apples neuer Streamingdienst iTunes Radio hat laut Angaben des Riesen aus Cupertino aus dem Stand 11 Millionen Hörer gewinnen können. Es wird besonders spannend, wie sich iTunes Radio im Verhältnis zu Pandora, mit 72 Millionen Hörern in den USA dem Radiostreamingriesen, entwickeln wird.

Bloomberg über Pandora:

Pandora is looking to vie with radio stations for a larger slice of $15 billion in local advertising and has opened sales offices in 29 U.S. cities. Earlier this month, it named digital advertising veteran Brian McAndrews as chairman and chief executive officer. Last week it priced an expanded stock offering and has raised an estimated $378.8 million to finance growth.

Pandora hat just, zufällig am Starttag von iTunes Radio, überarbeitete iOS-Apps vorgestellt. Selbst wenn Pandora die Konkurrenz durch die in das populäre mobile Betriebssystem iOS (7) und in iTunes 11.1 integrierte Streamingapp herunterspielt, dürfte dieser Zug deutlich machen, dass man bei Pandora iTunes Radio sehr ernst nimmt.

Im letzten Quartal, dem letzten Quartal vor iTunes Radio, sind Pandoras Umsätze um sensationelle 58 Prozent gestiegen.

iTunes Radio ist wie Pandora vorerst außerhalb der USA nicht, beziehungsweise nur über inoffizielle Umwege, verfügbar. iTunes Radio ist wie Pandora werbefinanziert. Wer iTunes Match nutzt, bekommt ein kostenfreies iTunes Radio.

Es bleibt natürlich spannend, ob Apple mit iTunes Radio den Streamingmarkt von hinten aufrollt und die entgegengesetzte Richtung zu Spotify geht: Also beim Radioansatz beginnend irgendwann On-Demand-Streaming hinzufügt.

Apple entwickelt neues Audio-Format für ‚adaptive streaming‘

Apple arbeitet laut Guardian an einem neuen Audio-Dateiformat, das  die kontextabhängige Bereitstellung variabler Dateigrößen für Apple als Cloudmusik-Anbieter erleichtern soll:

The new format could mean that users can get „high-definition“ audio by downloading to an iPhone, iPad or iPod Touch. Alternatively, it could offer a streaming service – like that of Lala.com, the music streaming and online storage company, which Apple acquired late in 2009.

The new system would adjust itself to the bandwidth and storage available on the receiving device.

It is believed that Apple will use the new file type to upgrade its iTunes Match service, which allows users to re-download music from iCloud to their Apple devices.

Da mobiles Musikhören über Streamingdienste oder den Speicher des mobilen Geräts unter stark unterschiedlichen Bedingungen stattfinden kann (WLAN daheim versus Internetanbindung in der Bahn zum Beispiel und 16GB-iPhone versus 64GB-iPad), ist es nachvollziehbar, dass Apple nach Wegen für mehr Flexibilität sucht.

Simfy: iPad-App da, iPhone-App in Version 2.0 veröffentlicht

Nach über vier Monaten hat Apple die iPad-App des deutschen On-Demand-Streaming-Dienstes Simfy freigeschaltet. Die iPad-App ist deswegen nicht mehr ganz aktuell:

Da die iPad-Applikation seit ihrer Übermittlung an Apple nicht mehr aktualisiert wurde, hinkt sie simfys iPhone-Anwendung hinsichtlich des Entwicklungsstandes derzeit hinterher. Das Unternehmen hat deshalb bereits ein baldiges Update angekündigt.

Erst vor wenigen Tagen hatte Simfy die iPhone-App in der überarbeiteten Version 2.0 herausgebracht. Neu darin:

Deutlich bessere Stabilität, dank eines komplett überarbeiteten Speicher-Managements

Alben, Songs und Playlists können direkt in der App als Favoriten markiert und offline verfügbar gemacht werden

Schneller und direkter Zugriff auf alle wichtigen Funktionen durch das neue Dashboard und Swipe-Menüs

 

 

iTunes Match: Scannt lokale Musik, stellt sie online bereit für 24,99$ pro Jahr

Apple logo

Auf der heute gestarteten WWDC-Entwicklerkonferenz von Apple wurde mit iCloud das neue Cloud-Computing-Paket von Apple vorgestellt. Die Musikangebote innerhalb von iCloud sind iTunes in the Cloud, das bei iTunes gekaufte Musik kostenfrei zusätzlich über iCloud verfügbar macht und iTunes Match.

iTunes Match ermöglicht das Scannen der lokalen Musikbibliothek. Findet iTunes die Musik innerhalb der 18 Millionen Lieder großen Apple-Bibliothek steht diese Musik dann ebenfalls über iCloud auf allen verbundenen iOS-Geräten bereit.

Apple stellt die gefundene Musik als DRM-freie Versionen im AAC-Format bereit.

iTunes Match wird zum Kampfpreis von 24,99$ pro Jahr zur Verfügung stehen.

Die endgültige Version wird im Herbst erscheinen:

Apple today released a free beta version of iTunes in the Cloud, without iTunes Match, for iPhone, iPad and iPod touch users running iOS 4.3. iTunes in the Cloud will support all iPhones that iOS 5 supports when it is released in the fall.

Apple scheint nicht bereit, den Spotify-Weg gehen zu wollen und scheint, zumindest vorerst, am Modell des physischen Besitzes festhalten zu wollen, egal wie abstrakt dieses Modell ausgelegt wird.

Ein interessanter Punkt an iTunes Match ist die Tatsache, dass Musiker auf einmal zusätzlich direkt an illegal über Filesharing verteilter Musik verdienen:

But the truly innovative and radical part of the iCloud service is its ability to allow copyright holders–the labels, artists, publishers and, possibly the songwriter–to make money off of music not bought the first time around. The iCloud service places all music from a subscriber, not just the music bought from iTunes, into the subscriber’s iCloud account, making it available for stream or re-download.

Das Angebot mag also uninteressant erscheinen, könnte einen Teil der Industrie aber nachhaltig verändern, nicht zuletzt weil wir hier von Apple reden:

The key to all of this is meeting the needs of consumers first (not the labels) as consumers drive the market (and not the other way around).  And unlike many other digital music services, due to Apple’s market share, vast music library and 225 million + customer accounts (each with a credit card on file), Apple is uniquely positioned to provide the scale, and therefore possible revenue, for copyright holders to reach the proverbial “pot of gold” at the end of the digital music rainbow.
The end result is a product about convenience, elegance and simplicity, not a “subscription based streaming music service.” Yet it’s the money that people are paying for this convenience and simplicity that will be used to pay artists, record labels and publishers. And if the consumer did buy the song, Apple has provided a new model allowing the artist, label and publisher to get paid a second time for the same recording and song.

Apple hat alle 4 Majorlabels an Bord für iCloud

Am kommenden Montag, den 6.6., wird Apple auf seiner WWDC2011-Konferenz seinen neuen Service iCloud vorstellen. Viele vermuten ein ähnliches Angebot wie Amazons Cloud Player oder Google Music.

Im Gegensatz zu Amazon und Google hat Apple allerdings erfolgreich die Majorlabels zu Lizenzen überreden können. Ebenso die Musikverlage:

Apple Inc. has just sewn up its contracts with the four major record labels Thursday for a cloud music service, with agreements from music publishers to follow on Friday, according to sources familiar with the negotiations.

Dubbed iCloud, the service initially will be offered for a free period to people who buy music from Apple’s iTunes digital download store, allowing users to upload their music to Apple’s computers where they can then play from a Web browser or Internet-connected Apple device.

iCloud wird wahrscheinlich 25 US-Dollar pro Jahr kosten. Apple selbst hat wohl für die Lizenzen zwischen 100 und 150 Millionen US-Dollar als Vorauszahlungen geleistet, wie Quellen der New York Post berichteten.

Es ist unwahrscheinlich, dass Apple globale Lizenzen erworben hat. Der Teil des Angebots von iCloud, der Lizenzen benötigt, oder gar das gesamte Angebot, werden anfangs wohl nur in den USA verfügbar sein.

Apple schließt Cloudmusik-Deal mit EMI ab

Apple hat ein Lizenzabkommen mit EMI für seinen kommenden Musikstreaming-Dienst abgeschlossen:

Apple has signed a cloud-music licensing agreement with EMI Music and is very near to completing deals with Universal Music Group and Sony Music Entertainment, multiple music industry sources told CNET. Warner Music Group already had a deal in place with Apple, CNET reported last month.

Das Erstaunliche ist, dass die Labels sich seit Jahren über die Marktmacht von itunes beschweren und gern mehr Konkurrenz in diesem Feld (zu recht) sehen möchten. Jetzt aber scheinen sie Apples Macht im Musikbereich mit diesen Deals noch zu festigen, da Amazon und Google ihre Cloudmusik-Angebote ohne Labeldeals starteten.

Apple hat, wenn sie die Deals aller Majorlabels in der Tasche haben, einen enormen Vorteil gegenüber den Angeboten von Google Amazon: Die Nutzer können ihre Festplatten einfach scannen lassen, statt die Musikdateien tatsächlich hochzuladen. Das ist eine enorme Verbesserung, die über Erfolg und Flop entscheiden dürfte.

Es stellt sich allerdings die Frage, warum für den Scanvorgang selbst überhaupt Lizenzen notwendig sind.