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Panasonic übernimmt deutsche Onlineradioplattform Aupeo

Alex Hofmann auf Gründerszene:

Für welchen Betrag das 20-Mann-starke Team um die Geschäftsführer Holger G. Weiss und Armin G. Schmidt an den US-Automotive-Ableger des japanischen Großkonzern geht, wollte man beim Investor Ventegis Capital nicht verraten. Aupeo soll auch künftig als eigenständiges Unternehmen weitergeführt werden.

Zwischen Aupeo und Panasonic gab es schon seit Monaten eine engere Kooperation, wie Stephan Beyer, Investment Director bei Ventegis Capital (www.ventegis-capital.de) gegenüber Gründerszene erläutert. Damit sei der jetzige Exit eine konsequente Weiterentwicklung der Zusammenarbeit, insbesondere da die Make-or-Buy-Entscheidung in dem Markt durch die notwendige Geschwindigkeit beeinflusst sein dürfte.

Aupeo ist eine Art deutsches Pandora und bietet unter anderem Stationen von Musikmagazinen wie De:bug  und intro an.

Facebooks ‚frictionless sharing‘ jetzt auch mit Aupeo

Aupeo! hat jetzt auch die Verbindung mit Facebooks Open Graph integriert und erlaubt das Senden des Gehörten an Facebook:

Aupeo facebook

Aupeo!-Nutzer, die ihren Account bereits mit Facebook verknüpft haben, können die neue Funktion unter „My Profile“ aktivieren.

Aupeo! ist ein personalisierbares Webradio aus Berlin, vergleichbar mit Pandora.

Aupeo! führt mit „The Crowd“ kollektiven Musikkonsum ein

Mit „The Crowd“ startet das personalisierbare Online-Radio Aupeo! eine mit Turntable.fm vergleichbare neue Funktion ein.

netzwertig.com:

Am heutigen Donnerstag startet das 2008 gegründete Berliner Startup Aupeo(siehe Kenntlichmachung am Artikel-Ende) mit “The Crowd” eine zusätzliche, “soziale” Ebene für seinen personalisierbaren Radiodienst, um Hörern ein kollektives Musikerlebnis zu ermöglichen. Während der grundsätzliche Ansatz dem Turntable.fm-Prinzip nicht unähnlich ist, verzichten die Hauptstädter erfreulicherweise auf eine zu starke visuelle und konzeptionelle Imitation und liefern stattdessen einen eigenen, in das bestehende Angebot integrierten Ansatz, wie sich lineares Onlineradio mit dem Trend des “kollektiven Web” verbinden lässt.

Da Aupeo! kein Anbieter von On-Demand-Streaming ist, fehlt natürlich das Auswählen von Tracks und damit der DJ-Faktor von Turntable.fm. Dafür sind gewisse Ähnlichkeiten zum ebenfalls in Berlin sitzenden wahwah.fm erkennbar.

„The Crowd“ funktioniert über Facebook Connect. Man kann zwischen dem privaten und dem Crowd-Modus wechseln. Insgesamt ein interessant umgesetztes Feature.

Aupeo! ist in der werbefinanzierten Grundversion kostenfrei und kostet in der Premiumversion 4,95€ im Monat.

dpa über die Arbeitsweise von Aupeo!:

Der 2008 gegründete Dienst verfügt über ein Repertoire von nahezu einer Million Musikstücken. Mit Hilfe einer Technik des Fraunhofer-Instituts für Digitale Medientechnologie (IDMT) wird jeder Titel automatisiert einer Stilrichtung zugeordnet. Dies wird dann ergänzt von einer zehnköpfigen Redaktion. Im Laufe der Nutzung werden auch die individuellen Vorlieben berücksichtigt und zur Gestaltung persönlicher Streams verwendet.

Im November 2010 hat Aupeo! eine Finanzierungsrunde in nicht bekannter Millionenhöhe abgeschlossen.

AUPEO! stellt iPad-App mit Buffering-Options vor und verlost drei Streaming-Abos für ein Jahr

Vergangene Woche stellte das Berliner Unternehmen AUPEO! seine iPad-App vor und erweiterte damit das App-Portfolio, das bislang iPhone, Android und Symbian abdeckte. Ein klarer Marktvorteil, mit dem AUPEO! bereits jetzt an den Start geht: Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit ist der Streaming-Service weltweit verfügbar. Grund genug für neumusik.com, sich die App genauer anzuschauen.

Optisch ist die App schlicht und unüberladen aufbereitet. Navigation und Bedienung sind somit sehr einfach und intuitiv, wie der Screenshot zeigt.

Screenshot
Songs lassen sich bewerten („Love“/“Ban“); es stehen ausreichend Stations zur Auswahl, man kann Mood und Genre auswählen, oder eben den Artist. Bei letzterem werden in last.fm-Manier ähnliche Artists eingestreut. Die Bewertung der Tracks fließt in die persönliche AUPEO! „Musik DNA“ des Hörers ein, und wird als Teil des Profils Basis für die künftige Random-Auswahl der Playlisten.

Wie andere Streaming-Services auch, setzt AUPEO! auf ein Fremium-Modell. In der kostenlosen Basis-Variante kann der Nutzer in den verschiedenen Channels Musik hören. Gefällt der Track nicht, kann man zum nächsten skippen. Allerdings nicht unbegrenzt, denn nach wenigen Skips ist ein Limit erreicht, und es wird Werbung eingeblendet.

Hier kommt der Vorteil des Premium-Abos zum Zuge: Zahlende Nutzer können Tracks überspringen, ohne Werbeunterbrechungen fürchten zu müssen. Der zweite entscheidende Unterschied: die Klangqualität.

Bei mobilem Zugriff wird in Low Bandwidth in AAC-Format gestreamt. Nutzt man dagegen WLAN, kommt der Abonnent eines Premium-Accounts in den Genuss von 192 kbps MP3s, während der kostenlose Account lediglich 128 kbps bietet. Ein technisches Schmankerl ist die Pufferoptimierung bei mobiler Nutzung, die auch Aussetzer in der Verbindung überbrückt, beispielsweise in der U-Bahn. Mein gestriger Schnell- und Härtetest auf der Moselstrecke der DB zwischen Andernach und Trier zeitigte leider mehr Aussetzer als Musik – wobei man AUPEO! hier zugute halten muss, dass dort keinerlei ernsthafte Online-Arbeit möglich ist. Aber: Der Nutzen der Funktion wurde im (langen) Tunnel bestens ersichtlich. Auch dort erreichte der laufende Björk-Track dank Pufferung meine Ohren in normaler Qualität.

Für erhöhte Klangqualität und fehlende Werbung zahlt der Nutzer eines Premium-Accounts 4,95 € im Monat oder 49,95 € im Jahr.

Schön wäre, wenn durch Anbindung einer externen Mobile-Promotion-App mehr Informationen als lediglich die Darstellung des aktuellen Covers verfügbar wären. Ein Konzept, das ich übrigens für den nächsten konsequenten Schritt der App-Entwicklung halte: Apps unterschiedlicher Quellen (Hersteller/Anwendungsbereiche), die sich als Module ergänzen und aufeinander aufbauen, im Unterschied zu einer Beschränkung auf In-Apps.

Die AUPEO! iPad-App ist ideal gerade für die Nutzung mit WLAN, unterwegs müssen zwangsläufig qualitative Kompromisse getroffen werden, um ein stabiles Streaming zu gewährleisten. Kürzere Aussetzer sind mit AUPEO! jedoch kein Problem mehr. Erst, wenn man an den grundsätzlichen Voraussetzungen fürs Streaming kratzt, kommt auch die AUPEO!-App nicht mit – aber HiRes-Audio dürfte wohl niemand ernsthaft erwarten.

AUPEO! CTO Steffen Holly zum Anspruch der App:

„Bei der neuen iPad App nutzen wir konsequent alle Vorteile der gerätetypischen Bedienung und die Möglichkeiten des Displays, um dem Nutzer durch das intuitive Erleben das beste Erlebnis zu bieten. Gleichzeitig orientiert sich auch alles am Gesamtkonzept von AUPEO!, der HTML5-Website und an den aktuellen Smartphone-Versionen. Mit diesem Fokus auf den Nutzer und die verschiedenen Geräte, verfolgen wir konsequent unsere Vision von einem plattformübergreifenden und komfortablen Service zur Musikentdeckung, simply Personal Radio.“

Das beste für die neumusik-Leser: AUPEO! hat uns (vielen Dank!) drei Premium-Abos für jeweils ein Jahr zur Verfügung gestellt, um sie an unsere Leser zur verlosen. Die ersten drei, die uns ihre Email-Adresse und ihren AUPEO!-Nutzernamen mitteilen, erhalten jeweils ein Premium-Abo der iPad-App im Wert von 49,95 €.

Also:

  1. bei AUPEO! anmelden;
  2. Mail an wolfgangsenges [ät] neumusik [dott] com mit Eurer Email-Adresse & AUPEO!-Nutzernamen senden;
  3. auf Antwort warten.

Die Gewinner werden anschließend als Update des Artikels hier bekannt gegeben.

[UPDATE]

Herzlichen Glückwunsch! Die Gewinner sind Anita MölleringStefen Niemeyer und Konrad Lauten. Damit sind die kostenlosen Abos vergeben und wir wünschen den Gewinnern viel Spaß mit AUPEO! im kommenden Jahr.

Personalisiertes Radio Aupeo erhält Finanzspritze in Millionenhöhe

aupeoDas deutsche personalisierte Internetradio Aupeo hat eine Finanzspritze in nicht näher bezifferter Millionenhöhe erhalten:

In einer zweiten Finanzierungsrunde sichert sich das 2008 gegründete Unternehmen einen “signifikanten Millionenbetrag”. Die Finanzspritze, die in die internationale Expansion fließen soll, stammt von den bestehenden Investoren – der privaten Beteiligungsgesellschaft J.C.M.B., der IBB Beteiligungsgesellschaft und Ventegis Capital. Neu bei Aupeo an Bord ist Innoven Partenaires aus Paris.

Der Berliner Dienst bietet diverse personalisierbare Radiostationen:

User besitzen mehrere Wahlmöglichkeiten, um einen passenden Kanal zu finden: Sie können durch die Eingabe eines Interpreten einen Stream mit verwandten Titeln anhören, direkt ein Genre auswählen oder eine Radiostation starten, die zur aktuellen Stimmungslage passt.
Aupeo stellt dann aus rund einer Million Titeln einen passenden Mix zusammen. Jeden gespielten Track kann man favorisieren oder verbannen. Davon ausgehend erlernt Aupeo die persönlichen Musikpräferenzen (im Aupeo-Slang “musikalische DNA” genannt), was es zur Verbesserung der zukünftigen Songauswahl nutzt.

Besonders die iPhone-Applikation von Aupeo überzeugt.