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Tipps zum in Deutschland gestarteten Google Play Music

Wie angekündigt ist Google Music in Deutschland am 13.11. gestartet.

Matthias Gutjahr im New Urban Music Blog:

Im Google Play Store ist eine neuer Menüpunkt “Musik” zu finden, dort gibt es ab sofort MP3s mit 320 kbit/s zu kaufen. Die Preise liegen nach ersten Berichten zwischen den üblichen 99 Cent und 1,29 € pro Titel bzw. zwischen 6,99 € und 15,49 €.

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Die Wiedergabe der Musik erfolgt übrigens im Browser oder über geeignete Clients. Für Android-Nutzer gibt es schon länger eine die zugehörige Player-App, die Musik direkt aus der Cloud streamen kann und auch das Herunterladen der eigenen Musik ermöglicht, so dass die Musik auch offline gehört werden kann.

Für Linux-Nutzer lohnt sich die Installation des Nuvola Players, der sich gut in meinen Gnome-Desktop integriert.

Musik ist nur eine Abteilung von Google Play, Googles neuem Äquivalent zu Apples iTunes. Zu Google Play gehören auch Books, Movies und Android Apps.

Ein paar weitere Tipps zu Google Music hat Carsten Knobloch: Google Music: ohne Kreditkarte nutzen, ein Desktop-Player und Multimedia-Tasten und Google Musik: Playlisten hochladen, so geht’s

Google Music in Deutschland bereits für einige Nutzer verfügbar

Carsten Knobloch berichtet auf seinem Blog, dass bereits die ersten deutschen Nutzer Zugang zu Google Music bekommen. Über den Link zum Google Music Manager sollte jeder bereits Zugang zu den Cyberlockerfunktionen erhalten:

Die Seite google.com/music sollte mittlerweile von allen aufrufbar sein – ohne Tricks oder Proxies. Dort bekommt ihr den Google Music Manager, mit dem ihr Musik hoch- oder herunterladen könnt. Kaufen von Musik geht erst in zwei Wochen los, aber zumindest könnt ihr schon den kostenlosen Musik-Stuff von Google Music laden. Solltet ihr auf google.com/music nicht reinkommen, dann macht es über den Link mit den Music Manager, dort sollte es definitiv funktionieren.

Google Music kommt am 13.11. nach Deutschland

Nachdem sich Google mit Warner Music nun endlich auch mit dem letzten großen Majorlabel einigen konnte, beginnt der große internationale Rollout von Google Music.

heise online:

Google Music soll ab dem 13. November in Europa starten. Damit ist dann auch in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien Musik im Play Store erhältlich, sie läuft nicht nur mit dem heute vorgestellten Android 4.2 und den neuen Nexus-Modellen, sondern auch allen alten Android-Versionen. Darüber hinaus lässt sich eigene und gekaufte Musik aus der Google Cloud herunterladen oder streamen. Dies soll sowohl auf Android-Geräten, als auch über den Web-Browser möglich sein.

Google Music bekommt nun auch das von iTunes Match und den verwandten Angeboten von Amazon und Microsoft bekannte Scan-Feature, so dass für den Cyberlockerservice des Dienstes nicht alle Tracks von der lokalen Festplatte auf die Google-Server hochgeladen werden müssen. Diese Funktion wird in Europa ebenfalls vom 13.11. an verfügbar sein.

GigaOm:

A spokesperson also confirmed that the cloud service will automatically “upgrade” songs to 256kbps MP3s, even if the source file on a user’s hard drive is of lower quality, much in the same way it’s been done as part of Apple’s and Amazon’s cloud music lockers.

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Cloud locker vendors are paying music labels royalties for the use of their music via song matching. This likely means that Google is subsidizing the service in the hope that it will get users to buy more music on Google Play – purchased songs are automatically added to a user’s cloud locker as well. Google may also want to push Android media integration in general, which could benefit its tablet ambitions. The company has specifically been marketing the Nexus 7 as a media consumption device.

Google bisher enttäuscht von Google Music

Google Music bleibt, wenig überraschend, anscheinend hinter den Erwartungen zurück. CNET News:

Google’s managers have told counterparts at the labels that customer adoption and revenue are below what they expected, according to multiple sources with knowledge of the talks. Google Music has been live for barely a full quarter, so nobody is panicking.

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Google managers have told label executives that the service will get a boost once Google implements its hardware strategy, the sources said. Google plans to start competing against Apple by building an array of consumer devices.

 

Neuer Music Manager erlaubt Downloads von Google Music auf Androidgeräte

Google hat einen neuen Music Manager veröffentlichtder Android-Nutzern das Herunterladen von allen auf Google Music hochgeladenen oder bei Google gekauften Songs erlaubt:

Google just announced Android users will now be able to download all of their songs from a new version of Google Music Manager, allowing you to create a backup of both purchased music from the Google Music store and content you’ve uploaded yourself.

Die Downloads werden formattiert als MP3s mit einer Bitrate von 320 kbps.

Google Music in Deutschland nutzen und mehr

Während Apple mit iTunes Match, das ebenfalls nur in den USA verfügbar ist, an der Zukunft des Musikkonsums arbeitet, läuft Google dem Apple von Gestern mit seinem eigenen neuen Downloadshop hinterher.

Wir hatten gestern bei unserer Vorstellung von Google Music bereits erwähnt, dass der Musik-Dienst von Google vorerst nur in den USA verfügbar ist. Carsten Knobloch erklärt auf seinem Blog, wie man mittels Proxy aus den USA doch an einen eigenen Account von Google Music kommt. Es ist lediglich notwendig, sich einmal mittels Proxy bei Google Music einzuloggen. Anschließend benötigt man keine US-IP-Adresse mehr.

Das Sharing von Songs, das über Google+ möglich ist, scheint recht kompliziert umgesetzt zu sein:

How do you share songs you already own but didn’t get from the Android Market? Unfortunately, there’s no easy way.

Das Teilen eines kompletten Songs scheint nur möglich, wenn man den Song auch gekauft hat. Anderenfalls wird ein Preview abgespielt. Insgesamt scheint das komplette Featureset sehr verwirrend umgesetzt zu sein.

Die Huffington Post hat die Features von Google Music, iTunes und und Amazon MP3 gegenüber gestellt (via):

Googlemusicitunesamazonmp3

Google Music: Download-Shop, EMI, UMG und Sony an Bord, Künstlerseiten, nur in den USA

Heute hat Google Music offiziell die closed beta verlassen. Hier die wichtigsten Punkte:

  • Google Music wird leider vorerst nur in den USA verfügbar sein.
  • Universal, EMI und Sony sind an Bord. Außerdem viele kleiner Labels wie K7
  • Insgesamt sind über 1000 Label dabei.
  • 13 Millionen Tracks werden verfügbar sein, 8 Millionen sofort.
  • Google Music wird weiterhin kostenfrei bis 20.000 Songs sein.
  • Android Market bekommt einen Music Tab, in dem man Songs kaufen kann.
  • Preise für Songs werden sich in den Gefilden von iTunes bewegen: Zwischen 0,99$ und 1,29$.
  • Gekaufte Songs werden mit 320kps encodete MP3s sein. Previews sind 90 Sekunden lang.
  • Gekaufte Songs werden automatisch in Google Music auftauchen. Ähnlich wie Amazon mit seinem MP3-Shop und seinem Cloudmusik-Speicher verfährt.
  • Jeden Tag wird es “Free songs of the day” geben.
  • Man kann Songs mit Freunden teilen. Diese können die geteilten Songs einmal(!) komplett vorhören.
  • Man kann Songs mit seinen Google+-Circles teilen. Die geteilten Songs tauchen dann in den Streams der Freunde auf:

Googlemusicgoogleplus

Google will mit exklusiven und kostenfreien Alben punkten:

  • Busta Rhymes wird sein Studioalbum exklusiv auf Google Music veröffentlichen.
  • Ganze Alben von Shakira und Pearl Jam sollen kostenlos verfügbar sein.

Das ist natürlich angesichts der Übermacht von iTunes auch notwendig.

Auch interessant: Es wird personalisierbare Künstlerseiten geben, wo Musiker ihre Inhalte selbst hochladen können. Da man darüber auch Musik im Shop verkaufen kann, scheint es eine Mischung aus MySpace und Google als Label zu werden. Es fällt eine einmalige Registrierungsgebühr von 25$ an.

 

(Informationen via The Verge)

Erste Inkarnation von Google Music enttäuscht

Google music tab

Wie bereits im Vorfeld bekannt gewesen, hat Google auf der eigenen Konferenz Google I/O das neue Google Music vorgestellt. Ohne die Lizenzen der Labels ist es ein reiner Onlinespeicher- und Streaming-Dienst geworden, wie man es bereits von Amazons Angebot kennt; nur ohne angeschlossenen MP3-Shop.

Aber auch die Grundfunktionen scheinen noch nicht zu überzeugen.

Einige Reaktionen:

Venturebeat nennt Google Music “miserable”:

I’ve spent the past few hours trying to navigate my way through Music Beta and ended up finding new frustrations at nearly every turn. Music Beta in its current form is far from what we’d expect from a Google product— it’s a web of confusing programs without a lot of instruction as to how to actually get to the music you want to hear.

Engagdet hat eine umfassende Übersicht mit einigen Screenshots.

Beyond that, it’s a pretty vanilla music app. It’s easy to sort by artist, genre, album, song, playlist and “New and Recent,” and the search function worked shockingly well — even while parsing cloud tracks. It’s decently easy to select albums or songs for offline storage; just hit the arrow dropdown beside either and select the Pin beside “Available offline.” Choosing the “Shop for artist” option, as we mentioned before, simply redirects you to Google.com, tossing you out of the Music app entirely and leaving a pretty puzzled look on your face while your browser loads.

Engadget hat auch die Vision eines Google Music, das mit etwas experimentierfreudigeren Majorlabels möglich gewesen wäre:

After the novelty of the announcement wore off, we soon realized just how close Google was to creating our ideal streaming solution. Imagine if Music Beta could scan your iTunes library for tracks that you already own, and then ping a record label’s servers to stream a song rather than forcing you to upload things first. What a lovely setup that’d be. Trouble is, labels won’t ever allow it, as there’s no feasible way to see if every track in your iTunes library was indeed procured via legal means. Was this type of dream scenario what Google had in mind just weeks ago? That’s a question we may never truly know the answer to, but we have to hold out hope that the company will keep pushing for such an arrangement.

ReadWriteWeb vergleicht Amazon Cloud Player und Google Music:

To make up for its missing “store” component, Google is enticing users with features instead. The new service offers things like automatic playlist creation tools and, perhaps more importantly, more free storage. During its initial phase, Google offers beta customers the ability to store up to 20,000 songs for no charge. Google is measuring storage prices in “songs,” not GB, for what it’s worth. Regardless, Google is offering roughly 10 times the amount of storage as Amazon does, and for free. That’s a compelling advantage, and one Google can easily afford. Unfortunately, this “free” option is only available “for a limited time,” says Google.

Im großen und ganzen ist Google Music in seiner ersten Beta ein zarter Anfang, der von den Terms der Majorlabels beschränkt wurde. Allerdings ist das nur die erste Inkarnation der Musikstrategie von Google, mitnichten also irrelevant.

Google Music befindet sich in Closed Beta und ist nur in der USA verfügbar.

Google Music ohne Lizenzen, Labels forderten “unvernünftige und untragbare Bedingungen”

Laut einem Bericht des Wall Street Journals wird Google seinen Streaming- und Speicherdienst auf der heute und morgen stattfindenden Konferenz Google I/O vorstellen. Der Dienst kommt ohne abgeschlossene Lizenzen, genau so wie Amazons Cloud Player.

Without The Labels, Google’s Music Locker Service Will Look Like Apple’s Ugly Sibling. Again.:

As with Amazon Cloud Drive, Google’s music service will work by uploading your music library to servers, then streaming that music to whatever PC or Android device you’d like, giving you instant access to your library whenever you have an Internet connection. Uploads will be handled by a small downloadable client available for both PC and Mac. There will be a Flash-based web player (which will work with ChromeOS), and the music service is baked into the Music application on Android versions 2.2 and higher, which can also store songs locally. It’s invite only for now — Google I/O attendees will get an invite, as will users with the Verizon version of the Xoom. Google isn’t talking pricing, but the initial test will store up to 20,000 songs for free (Rosenberg says the limit is based on number of songs, not gigabytes).

Interessant ist die Konzentration auf Songs – also Dateien – statt Gigabytes. Google Music könnte sich also für viele User gut für das Speichern und Bereithalten von DJ-Mixes anbieten.

Über die Major-Labels und ihre Forderungen findet man bei Google klare Worte:

Google has originally planned a more robust version of the concept, which it was going to introduce with cooperation from the labels. But as I reported last month, talks between Google and the labels, which started a year ago, have hit an impasse, and Google has apparently decided that it would rather launch a reduced version of a music service than none at all.

“Unfortunately, a couple of the major labels were less focused on the innovative vision that we put forward, and more interested in in an unreasonable and unsustainable set of business terms,” says Jamie Rosenberg, who oversees digital content and strategy for Google’s Android platform.

Neue Musik-App von Google für Android aufgetaucht

androidgooglemusicappAuf Tech From 10 (die Site ist aktuell unten) wurde eine Entwickler-Version der neuen Musik-App für Android veröffentlicht. Google arbeitet seit längerem an seinem eigenen Dienst zum Speichern und Streamen von Musik und testet den Dienst bereits intern.

Downloadsquad hat ein ausführliches Review veröffentlicht:

Beyond the visual overhaul, there isn’t actually a whole lot of new functionality in the new Honeycomb Music app or this leaked, smartphone counterpart — except, of course, for the inclusion of Google Music streaming support. In fact, the only Settings in the new Music app pertain to Google Music streaming and downloading — but, as you can see from the grayed out settings, Google Music has not yet launched.

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Weitere Beiträge zum Thema:

Google hat angefangen, Google Music intern zu testen

Google hat offensichtlich angefangen, Google Music intern zu testen wie CNET berichtet:

Google has begun testing Google Music internally, a sign that the much anticipated service is nearly ready to launch.

Google employees have begun a process commonly referred to in Silicon Valley as dog fooding, when employees try out a new service or product , music industry sources told CNET.

Das Feld der Onlinemusikdienste dürfte 2011 sehr interessant werden:

CNET and others have reported that Google is negotiating for the right to store users’ existing music libraries on the company’s servers, the sources said. According to a report in Bloomberg this week, the labels are in similar discussions with Apple about cloud music, the term often used to describe computing done on third-party servers rather than on a local PC.

Anscheinend gibt es nicht wenige Stimmen innerhalb der Majorlabels, die eine iTunes-Konkurrenz von Google befürworten:

What’s certain is that the big music labels want Google in the digital-music fray. The possibility that an iTunes competitor of Google’s caliber will soon hit the scene has music industry executives giddy.

Ob ein Dienst, nur weil er von Google kommt, auch gleich erfolgreich sein wird, steht allerdings auf einem anderen Blatt. Spannend wird der Einstieg von Google allemal.

Frühere Beiträge zu Google Music:

Synchronisationsfunktion von Google Music funktioniert bereits

Google Music, um das seit letztem Jahr immer wieder Gerüchte umgehen, ist noch nicht gestartet, aber anscheinend ist die Technik bereits funktionstüchtig implementiert.

Einige Android-Nutzer haben es geschafft, Google Music abzurufen, bzw. die Möglichkeit, Musikdateien zu synchronisieren und zu streamen:

Users over on the XDA-Developers forum have managed to get Google Music sync working on their rooted Android phones, even though the service has not officially launched. This was accomplished by removing the stock music app that came with their Android phone and installing a different version instead – the one found in Honeycomb (Android 3.0), the tablet-optimized implementation of the Android mobile operating system.

After installation, the sync process began and, according to the first user to notice this phenomenon, the phone was now syncing music, too. His collection of music synced overnight, he said. By morning, an option to “Stream Music” became available from within the music player application.

Warum wollen Labels für Streaming von bezahlten Musiksammlungen nochmal bezahlt werden?

Gestern hatte ich hier über das geplante Google Music berichtet, und auch darauf hingewiesen, dass Google Music laut Billboard die Möglichkeit bieten soll, dass die User ihre Festplatten nach MP3s scannen lassen können und diese dann über den Google-Music-Account von allen mit dem Internet verbundenen Geräten abrufen können. Die Nutzer können dann also ihre Musik, die sie irgendwann einmal gekauft (oder via P2P heruntergeladen) haben, per Streaming abrufen.

Anbieter für Hosting und Streaming von gekaufter Musik nennt man in den USA “Music Locker”. (Gibt es eine vernünftige Übersetzung dafür? Mir ist noch keine untergekommen.)

Interessant ist, dass es dabei um nichts anderes geht, als den Zugriff auf die eigene Musiksammlung über das Web, den man lokal so oder so hat. Die Majorlabels scheinen zumindest in den USA das aber mit (Internet-)Radio gleichzusetzen und entsprechend Gebühren verlangen zu wollen. Techdirt:

[T]he labels have this bizarre theory of copyright that says that even if you have a music locker with entirely legal and authorized music, you still need to pay license fees to stream the music from the locker. It’s difficult to understand how that makes any sense at all, either from a common sense or legal standpoint, and the labels may have a difficult time getting such a concept to stand up in court.

Der relativ restriktive Standpunkt der Labels ergibt aus meiner Sicht keinen Sinn.

Wie Mike Masnick auf Techdirt festhält:

If the music is legally purchased (or is given away in an authorized manner for free), then how can they possibly demand such exorbitant rates for streaming that very same music? This is going to backfire on the labels in a big way. Their constant refrain of “pay us every time you use,” is looking more and more desperate.

Tatsächlich scheint es nur darum zu gehen, immer und überall für alles bezahlt zu werden, ohne Rücksicht auf Verluste beziehungsweise auf eine langfristige Strategie. Langfristig ist das auch eher ein Problem für die Labels, weil sie die Systeme behindern, deren Provider mit ihnen zusammenarbeiten wollen.

Die Folge: Entweder entstehen die Systeme erst gar nicht, oder sie entstehen in einer gesetzlichen Grauzone, abseits der Kontrolle der Labels. Das ist genau das, was seit Jahren im Internet passiert: Während unautorisiertes Filesharing und unautorisierte Downloads von One-Klick-Hostern weiter wachsen, findet kaum Innovation legal statt. Das ist nicht zuletzt so, weil die Majorlabels den kurzfristigen Gewinn vor die langfristige Entwicklung setzen, ausnahmslos.

Google Music: Ambitioniert, disruptiv, und unwahrscheinlich?

Billboard berichtet über das geplante Google Music, den Einstieg von Google in das Musikbusiness, und hat einige interessante, aber bisher unbestätigte, Details veröffentlicht:

The search giant has proposed charging consumers about $25 a year to store songs in the locker, from which they could access their music on an Internet-connected device by either streaming or downloading. Google’s download store would operate like a conventional digital retailer, giving the consumers the ability to purchase individual tracks and digital albums.

Google plane laut Billboard außerdem, jedem Nutzer die Möglichkeit einzuräumen, einen Track komplett anhören zu können, bevor man ihn kauft.

Auch ein Social-Network-Feature soll Teil von Google Music sein. Die User sollen außerdem Playlists mit ihren Freunden teilen können, wie man es von Spotify bereits kennt.

Die 50/50-Aufteilung dürfte kaum etwas sein, dem die Majorlabels zustimmen werden:

Sources say Google has proposed splitting the subscription revenue “50-50″ with master rights holders, with music publishers receiving a 10.5% share. But sources say they don’t know whether the publishers’ share would come off the top, with Google and master rights holders splitting the remaining revenue evenly or whether that share would come out of either Google’s share or the master rights holders’ share.

Folgendes dürfte den Labels auch nicht schmecken, aber ein wesentlicher Bestandteil des Services sein:

Google’s cloud-based locker would scan a subscriber’s hard drive for music files. Any tracks that Google recognizes as music that it has licensed would be listed by Google as being accessible to the user from their cloud-based account.

Das Ganze klingt sehr ambitioniert, zu ambitioniert vielleicht. Es erscheint relativ unwahrscheinlich, dass Google die Majorlabels zu einem so disruptiven Unterfangen überreden können.

TechCrunch fasst die Bedenken gut zusammen:

The word is that Google hopes to launch this service later this year. Can they possibly get all this ironed out in just a few more months? I certainly hope so, but I’m not going to hold my breath.

But if Google is able to get something at least somewhat close to this out there for Google Music, the online music ecosystem is going to change.

Also wird Google Music in der hier beschriebenen Gestalt nicht passieren? Wahrscheinlich hängt viel davon, wie sehr die Majorlabels die Dominanz von iTunes hassen. Und wie weit sie gehen wollen, um diese zu brechen.