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AUPEO! stellt iPad-App mit Buffering-Options vor und verlost drei Streaming-Abos für ein Jahr

Vergangene Woche stellte das Berliner Unternehmen AUPEO! seine iPad-App vor und erweiterte damit das App-Portfolio, das bislang iPhone, Android und Symbian abdeckte. Ein klarer Marktvorteil, mit dem AUPEO! bereits jetzt an den Start geht: Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit ist der Streaming-Service weltweit verfügbar. Grund genug für neumusik.com, sich die App genauer anzuschauen.

Optisch ist die App schlicht und unüberladen aufbereitet. Navigation und Bedienung sind somit sehr einfach und intuitiv, wie der Screenshot zeigt.

Screenshot
Songs lassen sich bewerten („Love“/“Ban“); es stehen ausreichend Stations zur Auswahl, man kann Mood und Genre auswählen, oder eben den Artist. Bei letzterem werden in last.fm-Manier ähnliche Artists eingestreut. Die Bewertung der Tracks fließt in die persönliche AUPEO! „Musik DNA“ des Hörers ein, und wird als Teil des Profils Basis für die künftige Random-Auswahl der Playlisten.

Wie andere Streaming-Services auch, setzt AUPEO! auf ein Fremium-Modell. In der kostenlosen Basis-Variante kann der Nutzer in den verschiedenen Channels Musik hören. Gefällt der Track nicht, kann man zum nächsten skippen. Allerdings nicht unbegrenzt, denn nach wenigen Skips ist ein Limit erreicht, und es wird Werbung eingeblendet.

Hier kommt der Vorteil des Premium-Abos zum Zuge: Zahlende Nutzer können Tracks überspringen, ohne Werbeunterbrechungen fürchten zu müssen. Der zweite entscheidende Unterschied: die Klangqualität.

Bei mobilem Zugriff wird in Low Bandwidth in AAC-Format gestreamt. Nutzt man dagegen WLAN, kommt der Abonnent eines Premium-Accounts in den Genuss von 192 kbps MP3s, während der kostenlose Account lediglich 128 kbps bietet. Ein technisches Schmankerl ist die Pufferoptimierung bei mobiler Nutzung, die auch Aussetzer in der Verbindung überbrückt, beispielsweise in der U-Bahn. Mein gestriger Schnell- und Härtetest auf der Moselstrecke der DB zwischen Andernach und Trier zeitigte leider mehr Aussetzer als Musik – wobei man AUPEO! hier zugute halten muss, dass dort keinerlei ernsthafte Online-Arbeit möglich ist. Aber: Der Nutzen der Funktion wurde im (langen) Tunnel bestens ersichtlich. Auch dort erreichte der laufende Björk-Track dank Pufferung meine Ohren in normaler Qualität.

Für erhöhte Klangqualität und fehlende Werbung zahlt der Nutzer eines Premium-Accounts 4,95 € im Monat oder 49,95 € im Jahr.

Schön wäre, wenn durch Anbindung einer externen Mobile-Promotion-App mehr Informationen als lediglich die Darstellung des aktuellen Covers verfügbar wären. Ein Konzept, das ich übrigens für den nächsten konsequenten Schritt der App-Entwicklung halte: Apps unterschiedlicher Quellen (Hersteller/Anwendungsbereiche), die sich als Module ergänzen und aufeinander aufbauen, im Unterschied zu einer Beschränkung auf In-Apps.

Die AUPEO! iPad-App ist ideal gerade für die Nutzung mit WLAN, unterwegs müssen zwangsläufig qualitative Kompromisse getroffen werden, um ein stabiles Streaming zu gewährleisten. Kürzere Aussetzer sind mit AUPEO! jedoch kein Problem mehr. Erst, wenn man an den grundsätzlichen Voraussetzungen fürs Streaming kratzt, kommt auch die AUPEO!-App nicht mit – aber HiRes-Audio dürfte wohl niemand ernsthaft erwarten.

AUPEO! CTO Steffen Holly zum Anspruch der App:

„Bei der neuen iPad App nutzen wir konsequent alle Vorteile der gerätetypischen Bedienung und die Möglichkeiten des Displays, um dem Nutzer durch das intuitive Erleben das beste Erlebnis zu bieten. Gleichzeitig orientiert sich auch alles am Gesamtkonzept von AUPEO!, der HTML5-Website und an den aktuellen Smartphone-Versionen. Mit diesem Fokus auf den Nutzer und die verschiedenen Geräte, verfolgen wir konsequent unsere Vision von einem plattformübergreifenden und komfortablen Service zur Musikentdeckung, simply Personal Radio.“

Das beste für die neumusik-Leser: AUPEO! hat uns (vielen Dank!) drei Premium-Abos für jeweils ein Jahr zur Verfügung gestellt, um sie an unsere Leser zur verlosen. Die ersten drei, die uns ihre Email-Adresse und ihren AUPEO!-Nutzernamen mitteilen, erhalten jeweils ein Premium-Abo der iPad-App im Wert von 49,95 €.

Also:

  1. bei AUPEO! anmelden;
  2. Mail an wolfgangsenges [ät] neumusik [dott] com mit Eurer Email-Adresse & AUPEO!-Nutzernamen senden;
  3. auf Antwort warten.

Die Gewinner werden anschließend als Update des Artikels hier bekannt gegeben.

[UPDATE]

Herzlichen Glückwunsch! Die Gewinner sind Anita MölleringStefen Niemeyer und Konrad Lauten. Damit sind die kostenlosen Abos vergeben und wir wünschen den Gewinnern viel Spaß mit AUPEO! im kommenden Jahr.

Simfy: iPad-App da, iPhone-App in Version 2.0 veröffentlicht

Nach über vier Monaten hat Apple die iPad-App des deutschen On-Demand-Streaming-Dienstes Simfy freigeschaltet. Die iPad-App ist deswegen nicht mehr ganz aktuell:

Da die iPad-Applikation seit ihrer Übermittlung an Apple nicht mehr aktualisiert wurde, hinkt sie simfys iPhone-Anwendung hinsichtlich des Entwicklungsstandes derzeit hinterher. Das Unternehmen hat deshalb bereits ein baldiges Update angekündigt.

Erst vor wenigen Tagen hatte Simfy die iPhone-App in der überarbeiteten Version 2.0 herausgebracht. Neu darin:

Deutlich bessere Stabilität, dank eines komplett überarbeiteten Speicher-Managements

Alben, Songs und Playlists können direkt in der App als Favoriten markiert und offline verfügbar gemacht werden

Schneller und direkter Zugriff auf alle wichtigen Funktionen durch das neue Dashboard und Swipe-Menüs

 

 

Aweditorium: Musikentdeckungen neu gedacht via iPad-App

Aweditorium ist eine neue, kostenlose iPad-App, die das Entdecken von Musik und Musikern versucht neu umzusetzen:

Man muss sich nicht anmelden, nicht Vorlieben mit Worten beschreiben, nicht Lieblingsbands benennen, aus denen dann mittels sozialer Beziehungen neue Vorschläge generiert werden.

Vielmehr bekommt man eine Oberfläche angeboten aus vielen bunten Bildchen. Sobald man auf eines dieser Fotos tippt, geht es los: die Musik der beteffenden Band oder des Künstlers wird abgespielt. Dazu poppen Infos rein, kleine Texte aus Konzertkritiken, Infohappen usw.. Falls es ein Video zu den Musikern gibt, kann man das in der App aufrufen. Es ist verblüffend einfach, aber sehr faszinierend.

Die entdeckten Songs können über Twitter und Facebook weiterverbreitet werden.

Robert Scoble hat die Macher interviewt. Hier das Video:

Auf videoshoppingdays.de gibt es noch einige Screenshots.