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Blondie benutzte Ban.jo, um mit Fans in Kontakt zu kommen

Ban.jo ist eine neue mobile App, die Menschen unterwegs vernetzen will. Der Anbieter versucht unter anderem, es Musikern einfacher zu machen, mit Fans in Kontakt zu kommen und zu bleiben.

Nach einem Testlauf mit Blondie startet Ban.jo jetzt mit der Beta für weitere Bands und Musiker. Noch kann nicht jeder Musiker die App verwenden. Der Anbieter arbeitet zunächst nur mit wenigen Musikern/Bands zusammen.

hypebot:

Ban.jo provides a native mobile app for the iPhone and Android that gathers location updates from multiple social networks, such as Foursquare and Facebook, for what they call „social discovery“ at specific locations in real time. Users are able to find new friends, discover what’s happening at a particular spot and connect across social networks.

Ban.jo has been working with Blondie to connect with fans as they tour in support of their recent album release, „Panic of Girls“. Uses included:

Announcing Marc Jacobs pop-up store where they signed albums during NY Fashion Week;

Giving away VIP tickets including backstage passes for Highland Ballroom show in Manhattan; and,

Connecting with fans in LA at Club Nokia show and Tonight Show appearance.

 

 

Songkicks iPhone-App ist der beste Weg, kein Konzert mehr zu verpassen

Songkick 313x234

Songkick ist ein Dienst, über den man über Konzerte seiner Lieblingsmusiker auf dem Laufenden bleiben kann. Neben der manuellen Eingabe von Musikern können die musikalischen Vorlieben auch direkt von last.fm und Facebook importiert werden.

Songkick hat nun eine iPhone-App herausgebracht, die das Konzerteimaugebehalten noch einfacher macht:

Having tested it for a few days already, we’re happy to report that our experience with the app has been overwhelmingly positive. Songkick for iPhone (free) combines all of the information and access points, including ticketing links, from Songkick’s web version, but its slick interface arguably gives the mobile app a better look, feel, and navigational elements than you’ll find on the web version. […]

The Songkick app makes it easy to search for concerts by location, artist, or date. Its developers know that you don’t always look for concerts in the same location, so they’ve made it easier to track multiple locations and switch from one city to the next for when you’re on the move. And thanks the the app’s push notification feature, if one of your favorite bands announces a show for your location, you’ll be (among) the first to know.

Die iPhone-App erlaubt neben Last.fm und Facebook auch den automatischen Import der Musiker, deren Songs sich auf dem iPhone befinden.

Über die Möglichkeiten, die Webdienste für den Konzertbetrieb darstellen, hatte ich letztes Jahr geschrieben:  Wie Last.fm und Eventful die Nachfrage für Konzerte steigern

 

Soundtracking: Die App für den Soundtrack des Lebens

moment-soundtrackingSoundtracking ist eine noch recht junge mobile Applikation für zunächst nur
das iPhone, die bereit für Furore sorgte: 250.000 Menschen hatten die
App innerhalb von zwei Wochen nach Erscheinen im April diesen Jahres
heruntergeladen.

Soundtracking vereint die besten Aspekte von Musiktagging, Musik entdecken und Musik teilen in einer Applikation. Die Applikation erlaubt es, einen Song, den man gerade anhört, mit anderen zu teilen. Dazu kann man etwa schreiben, was man gerade macht und den Statusupdate an andere Netzwerke wie Facebook weiterleiten. Wer möchte, kann auch ein Foto zu seinem Soundtracking-Update hinzufügen. Soundtracking ist eine Art Twitter für Musik.

Die Soundtrackingupdates bieten ein 30-Sekunden-Sample des getaggten Songs und die Möglichkeit, den Song auf iTunes zu erwerben. Beides allerdings nur, wenn der Song auch auf iTunes zu finden ist. Hört man den Song auf dem iPhone, kann man die Song-Infos direkt von der iPod-App zu Soundtracking schicken. Ist das nicht der Fall, kann man den zu taggenden Song per Hand eingeben und in der Datenbank suchen. Weitaus sinnvoller aber ist die Möglichkeit, den Song direkt von der App über das Mikrofon des iPhones erkennen lassen zu können,
wie man es von Applikationen wie Shazam kennt. Soundtracking arbeitet für die Songerkennung mit Gracenote zusammen.

Wie man es von Twitter bereits kennt, kann man auch auf Soundtracking anderen Nutzern folgen und so über die Songs auf dem Laufenden bleiben, über die die Freunde stolpern.
Soundtracking könnte auch für Festivals und Clubs interessant sein. Die Nutzer können dank Integration in Soundtracking ihre Songs auch über den Location-Based-Service Foursquare verbreiten und so direkt
mit einem Ort verbinden. Die (zusätzlich mögliche) Verbreitung an Twitter und Facebook gibt den Songs noch einmal eine größere Reichweite. Soundtracking-Gründer Steve Jang erzählte TechCrunch, dass
50 Prozent der Nutzer ihre Musikmomente an Facebook und Twitter weiterverteilen.

Einzig die Möglichkeit fehlt, die von anderen Nutzern und einem selbst getaggten Songs vollständig im Stream anzuhören. Es bleibt zu hoffen, dass Soundtracking erfolgreich genug sein wird, um sich die hierfür
notwendigen Lizenzen leisten zu können. Denn bereits jetzt hat die Applikation das Zeug zu einem der essentiellen mobilen Dienste für Musiknarren zu werden.

Dieser Artikel ist leicht redigiert im Musikmarkt erschienen. Weitere Musikmarkt-Kolumnen findet man hier: