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re/spin importiert Playlists von Last.fm und Spotify in Rdio

Mit re/spin lassen sich Playlists von Last.fm und Spotify in Rdio importieren.

Playlistportabilität wird ein wichtiges Thema in den nächsten Jahren werden. Die Streamingdienste haben keinen Anreiz, die Playlists ihrer Nutzer exportierbar zu machen. Je mehr Zeit eine Nutzerin in ihre Playlists gesteckt hat, desto größer ist der Lock-In in den Dienst, bei dem sie die Playlists angelegt hat.
Dritte Parteien wie re/spin von Adam Campbell können hier Abhilfe schaffen.

Rdio führt kostenfreie Version in den USA ein

Rdio kooperiert in den USA mit dem Broadcaster Cumulus Media, um dort eine werbefinanzierte kostenfreie Version anbieten zu können.

New York Times über den Deal, der auch eine Beteiligung von Cumulus bei Rdio beinhaltet:

On Monday, Cumulus Media, which operates 525 radio stations, will announce a deal with Rdio, a subscription music service from the founders of Skype, that will give Cumulus an online outlet and help Rdio compete against more established players like Spotify.

In exchange for what it calls a significant equity stake in Rdio’s parent company, Pulser Media, Cumulus will give Rdio broad access to its programming and promote Rdio on its stations. [..]

for Rdio, which was introduced in 2010 and has struggled to gain a foothold in the market, Cumulus will also sell advertising for a free version of the service in the United States. Rdio, which costs $5 to $10 a month and is available in 31 markets around the world, lets its subscribers listen to millions of songs, build playlists and interact with other users.

Eine kostenfreie Version ist notwendig, um die Netzwerkeffekte im stark sozial geprägten On-Demand-Streaming-Sektor anzapfen zu können. Unabhängig davon ist On-Demand-Streaming noch immer ein Wachstumsmarkt, dessen Existenz vielen potenziellen Nutzern noch gar nicht bekannt ist. Die Hürde beim Einstieg zu senken, ist richtig. Es ist also zwar ein verzweifelt anmutender (und wahrscheinlich auch verzweifelter) aber folgerichtiger Schritt von Rdio.

Rdio startet kostenfreies On-Demand-Streaming, nur nicht in Deutschland und Brasilien

Martin Weigert auf netzwertig.com:

Die unbewegliche Haltung der GEMA wird nicht nur im Streit mit YouTube deutlich: In der Nacht kündigte der US-amerikanische Spotify-Konkurrent Rdio an, in sämtlichen seiner aktiven Märkte ein kostenfreies On-Demand-Musikstreaming einzuführen. Damit sollen neue Nutzer an das Angebot herangeführt und schließlich in zahlende Kunden verwandelt werden. Nur zwei Länder sind von dieser Regelung ausgenommen: Deutschland und Brasilien. Dort sei man noch in den Lizenzverhandlungen bezüglich einer Gratisversion. Das war man schon vor exakt einem Jahr.

TechCrunch:

This new deal is essentially the exact same offer which Rdio announced back in October 2011 for its U.S. users. As before, the company isn’t really providing unlimited streaming, but instead offers limited free streaming for up to six months, slowly pushing its users into premium tiers based on their activity, and how many songs they stream during the month. [..] The free access is available on both Rdio’s web app and its desktop applications for Mac and PC. Currently, the site offers over 18 million songs to choose from – also a bit smaller than the 20 million tracks offered by Spotify and Deezer, for comparison’s sake.

Sozialer Musikkonsum

Es ist 1985. Ich laufe durch die Stadt und höre Musik auf meinem Walkman. Ich höre Musik für mich. Für mich allein. Meine Freunde erfahren maximal später, was ich Tolles angehört habe, wenn ich mich dazu entscheide, ihnen davon zu erzählen.

2012. Ich laufe durch die Innenstadt und höre Musik auf meinem Smartphone mit einer mobilen App von einem On-Demand-Streaminganbieter wie Rdio, Deezer, Spotify oder Simfy. Dank Open Graph und ‘frictionless sharing’ werden die gehörten Songs in der Chronik von Facebook festgehalten. Wer von meinen Freunden in Facebook genau jetzt online ist, sieht den Song im Newsticker an der rechten Seite von Facebook. Dort taucht jedes Lied auf, das ich anhöre. Komplett angehörte Alben bekommen sogar einen Eintrag im zentralen Newsstream von Facebook. Also dort, wo die meisten meiner Freunde auf Facebook mitbekommen, was ich so treibe.

Die Musik, die ich anhöre, kann ich, wenn ich will, mitprotokollieren lassen und so meine Freunde ohne mein Zutun automatisch auf dem Laufenden halten. Das kennt man im Netz bereits: Last.fm hat das Protokollieren der gehörten Musik mit dem sogenannten Scrobbling vor einigen Jahren erfolgreich eingeführt. (Manche Dienste, wie etwa Rdio, können die Songs parallel zu Facebook und Last.fm schicken.)

Der große Unterschied bei den neuen Entwicklungen: Facebook hat weltweit 850 Millionen aktive Nutzer. Wer gehört wird, wird entdeckt. Die Chancen für die Verbreitung gerade für unbekanntere Acts sind enorm, und werden in der Debatte zur Bezahlung der Musiker durch die neuen Dienste oft ausgeblendet. Last.fm zeigte auch schon vor langer Zeit weitere Chancen auf, die mit dem Musikprotokoll einhergehen: Wer oft Bob Dylan hört, will eher wissen, wann Bob Dylan in der Stadt spielt als der der Welt größte Fan von Lady Gaga.

Dienste wie Rdio oder Spotify bieten ihren Nutzern zusätzlich die Möglichkeit, direkt anderen Nutzern zu folgen. So kann man sehen, was Freunde oft hören, welche Alben sie ihrer Sammlung hinzufügen oder sogar für’s Offlinehören auf der App ihres Mobiltelefons speichern. Zusätzlich gibt es auf den Streamingdiensten Accounts von Musikmagazinen, deren Empfehlungen so noch direktere Auswirkungen haben, weil sie dort stattfinden, wo man Musik hört.

Die Verbreitung der Hörgewohnheiten im eigenen sozialen Umfeld über Netzwerke wie Facebook oder direkt auf den Streamingdiensten ist auch etwas für das eigene Ego und die Reputation unter Freunden: In Zeiten der MP3 und des Streamings ist das die Nachfolge für das gut sortierte Plattenregal im Wohnzimmer.
Auch künftig werden wir uns weiter mit Freunden über Musik unterhalten. Die Anknüpfungspunkte aber sind sehr viel vielfältiger geworden. “Sag mal, du hast neulich das neue Album von der Band 08/15 drei Mal hintereinander gehört. Was war denn da los?”

Dieser Artikel ist redigiert im Musikmarkt erschienen. Weitere Musikmarkt-Kolumnen findet man hier.

Rdio aktuell unbegrenzt kostenlos für 30 Tage für neue Nutzer

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Der im Januar in Deutschland gestartete On-Demand-Streaming-Anbieter Rdio reagiert auf den für nächste Woche vermuteten Deutschlandstart von Spotify mit einer 30-tägigen Kostenlosphase des Premiumangebots für neue Nutzer.

Aus der Pressemitteilung:

Jeder, der sich zwischen 6. März und 5. April bei Rdio anmeldet, nutzt den Dienst in vollem Umfang 30 Tage lang kostenlos. Für die Anmeldung ist lediglich eine E-Mail-Adresse oder ein Facebook-Account nötig. Während der Testzeit ist das Angebot ohne Einschränkung online und offline nutzbar.

Eine automatische Verlängerung auf das kostenpflichtige Angebot gibt es nicht. Man hat also nichts zu verlieren.

Das Angebot und dessen Zeitpunkt sind für Rdio sinnvoll: Im On-Demand-Streaming-Sektor wird dank starker sozialer Komponenten ein Sieger aus dem heutigen Konkurrenzkampf hervorgehen. Wer vorn liegt, hat dafür bessere Karten.

Zusätzlich könnte das Angebot aber auch darauf hindeuten, dass die deutschen Nutzerzahlen nicht so schnell gewachsen sind wie gehofft.

Debatte: Retten oder killen Rdio, Spotify, Simfy und co. die Musikindustrie?

Das ist eine Frage, die noch immer die Gemüter erhitzt.

Eines der vielen Probleme an der Debatte sind die Verschwiegenheitsklauseln in den Verträgen zwischen Labels und Streaminganbietern. The Verge:

I spoke with the CEOs of Rdio and MOG about this, and neither could shed much light on these mysterious deals. Their agreements with labels are mostly confidential, and the payout contracts labels have with artists differ artist-to-artist. One problem is that song royalties aren’t the only money that’s changing hands — services pay for exclusivity, and labels cut deals to get their artists more heavily promoted by a service, and those upfront costs and windfalls may or may not be passed along to artists.

Tatsächlich hört man immer wieder, dass besonders die Majorlabels für sie gute Konditionen heraushandeln. Angesichts der Verhandlungspositionen nicht verwunderlich. Denn jedes Label ist ein Monopolist, und je größer der Backkatalog desto mächtiger.

Das Problem: Es gibt nur einen festen Kuchen, von dem Geld ausgeschüttet werden kann. Wenn ein Majorlabel also gute Konditionen mit Rdio oder Simfy oder Spotify oder Deezer oder rara.com oder oder aushandelt, wer verliert dann? Genau, der Rest der Labels und Künstler auf diesem Dienst. Die kleineren Labels und unabhängigen Künstler stehen also potentiell schlecht da. (Vorausgesetzt, letztere kommen überhaupt auf die Plattform.)

Abgesehen davon, dass On-Demand-Streaming immer nur ein Standbein von vielen für Labels und Künstler sein kann, wird von vielen auch noch übersehen, welche großartigen Möglichkeiten diese Dienste bieten, um von künftigen Fans entdeckt zu werden, und das nicht erst seit der Integration von Facebooks fricitionless sharing in die Dienste. The Verge:

The word „attention“ is very important, because while many people get hung up on straight revenue (you know, people who like making money), streaming services are also a perfect place for artists to be discovered, and subsequently promoted, by people who wouldn’t risk buying their album blind. Of course, that’s the line piracy proponents have been pushing for a decade, but when you combine painless exploration with an actual „revenue pie“ to be divied up, things get very exciting for the future of music.
My indie exec says Spotify is already „a top revenue account worldwide,“ along with YouTube. „But they are also promotional. That’s why this is all so interesting… a video on the home page of YouTube is a incredible promotion, but it’s also cha-chinging.“ I don’t know what the word „cha-chinging“ means in labelspeak, but it sounds like a positive adjective.

Eines der Zauberwörter lautet auch hier wieder: Playlist. Ich habe von einem unabhängigen Label gehört, das auf Spotify durch sorgfältig geführte Playlisten die Bekanntheit seiner Künstler sehr gut steigern konnte. (Da mir )

Interessant ist auch, dass der hierzulande nicht verfübare On-Demand-Streaming-Anbieter MOG plant, zusätzlich ein eigenes Cloudmusikangebot a la Google Music, Amazon Cloud Player oder iTunes Match.

Das ist sinnvoll und sollte auch von Rdio oder Spotify umgesetzt werden: Damit liese sich nicht nur der Musikenthusiast abholen, der abwegige Musik hört, die nicht lizenziert ist, weil die Labels es nicht wollen, oder weil sie vielleicht gar nicht mehr exisitieren. Damit liesen sich auch die Exklusivverträge der Konkurrenten und regionale Lizenzprobleme zumindest als Workaround gekonnt umgehen.

Streamingdienst Rdio ist heute in Deutschland gestartet

Rdio

Wie bereits bekannt gewesen ist Rdio heute in Deutschland gestartet. Der von den Skype-Gründern Janus Friis und Niklas Zennström gestartete On-Demand-Streaming-Dienst gehört zu den featurereichsten Konkurrenten des schwedischen Streaming-Vorzeigedienstes Spotify.

Vor kurzem hatte das Wired-Blog Epicenter die Musikbestände von Spotify und Rdio verglichen und einen leichten Vorsprung von Rdio ausgemacht:

Of the top 5,000, about 44% were available on both Spotify and Rdio. 4.8% of the albums were only available on Spotify, while a further 6.8% were only available on Rdio. Overall, 56% of the albums were streamable on at least one of the services. [..]

Spotify has a reputation for having a deeper catalog, but at least for historic critically-regarded albums, Rdio has a better selection of both popular and obscure artists. More albums in the top 5,000 were available on Rdio, and they offer exclusive access in the U.S. to huge acts like Bob Dylan, Pink Floyd, the White Stripes, and Queen.

Allerdings scheint die in Deutschland verfügbare Bibliothek von Rdio kleiner zu sein. Zum Beispiel hat Rdio nicht die Streamingrechte für alle Songs von Bob Dylan.

Rdio hat laut eigenen Aussagen 12 Millionen Lieder im Angebot.

Im Gegensatz zu Deezer setzt Rdio wie Spotify auf einen Desktopclient, welcher für Mac und Windows verfügbar ist. Rdio kann aber auch über die Website genutzt werden. Neben mobilen Apps für iOS, Android, Windows Phone 7 und Blackberry kann man Rdio dank entsprechender Apps auch auf dem Multimediasystem Roku und dem vernetzten Hifi-System Sonos nutzen.

Der Desktopclient erlaubt unter anderem nützliche Funktionen wie das Abgleichen der lokalen itunes-Bibliothek mit Rdio.

Bereits vor einem knappen Jahr hat Rdio eine Programmierschnittstelle (API) eingeführt.

Unter anderem der Blogaggregator Hypemachine setzt auf Rdio für das Streaming des Musik Blog Zeitgeist.

Das US-Unternehmen ist neben dem Heimatmarkt und Deutschland auch in Kanada und Brasilien verfügbar.

Rdio bietet eine siebentägige kostenlose Probephase. Danach kostet Rdio 4,99€ pro Monat für die Nutzung über Laptop/Desktop und 9,99€ für zusätzliches mobiles Streaming und Offline-Caching für das Mobiltelefon. Kostenfreie Basisaccounts wird es vorerst nicht geben. Man arbeite aber daran, diese auch in Deutschland verfügbar zu machen:

“Wir glauben an das Freemium-Modell und wollen dies auch nach Deutschland bringen”, erklärt Scott Bagby, Vice President Strategie und Internationalisierung bei Rdio. Dazu befände man sich in Verhandlungen. Nicht nur mit der Verwertungsgesellschaft GEMA steht eine Vereinbarung noch aus, sondern auch mit einigen Labels. Hier sei noch Überzeugungsarbeit notwendig, so Bagby.

Interessant ist die Möglichkeit auf Rdio anderen Nutzern, Freunden ebenso wie Labels oder Magazinen, twitterähnlich zu folgen. Es besteht wenig überraschend auch die Möglichkeit, die Rdio-Kontakte mit den Facebook-Freunden und Twitter-Bekannten abzugleichen. (Die Facebook-Verknüpfung gelang hier nur über die Website nicht über den Desktop-Client für Mac.) Die Aktivitäten der Kontakte sieht man anschließend in einem Stream auf der Startseite. Da lässt sich sicher noch mehr machen. Auch eine Verbindung mit Last.fm ist möglich.

Neben rara.com und dem französischen Deezer ist mit Rdio zusätzlich zum deutschen Platzhirsch Simfy (und weniger bekannten Anbietern wie Napster oder Juke) innerhalb kürzester Zeit nun ein weiterer On-Demand-Streaming-Anbieter auf dem deutschen Markt gestartet. Der Deutschland-Start von Spotify steht noch immer aus.

Rdio auf neunmusik.com:

Hypemachine Music Blog Zeitgeist streamt 2011 Alben mit Rdio und Spotify

Hypemachinezeitgeist2011

Der populäre Musikblogaggregator Hypemachine stellt wie jedes Jahr in seinem Music Blog Zeitgeist die in den Musikblogs populärsten Künstler, Alben und Songs des Jahres vor. Dieses Jahr streamt Hypebot mit dem Streaming-Anbietern Rdio und Spotify. Das heißt, dass man in Deutschland die Musik auf diesem Weg nicht anhören kann.

Noch nicht. Zumindest Rdio wird in wenigen Tagen in Deutschland an den Start gehen. Also noch bevor die Hypemachine alle Alben vorgestellt hat. Es bleibt angesichts der GEMA-Gebühren für On-Demand-Streaming abzuwarten, ob Rdio wie in den USA ein Freemium-Angebot anbieten wird oder hierzulande auf kostenlose Basis-Accounts verzichtet. Auf einen exakten Starttermin von Spotify warten wir noch.

Die Topsongs des Jahres 2011 laut Hypemachine werden in Form von DJ-Mixen vorgestellt, die auf SoundCloud gehostet sind. Zumindest diese kann man in Deutschland bereits genießen.

Bestätigt: Rdio startet in Deutschland am 12.1.2012

Der gestern vermutete Launch von On-Demand-Streaming-Anbieter Rdio in Deutschland wurde heute praktisch bestätigt. Am 12.1. kommt nach Deezer und rara.com auch Rdio nach Deutschland und wird dem deutschen Simfy Konkurrenz machen:

Bildschirmfoto 2011 12 22 um 14 02 52

Streaminganbieter Rdio könnte noch im Januar 2012 in Deutschland starten

Rdio

Der US-amerikanische On-Demand-Streaming-Anbieter Rdio lädt am 12.01.2012 in Berlin gemeinsam mit dem Vice Magazine unter anderem Blogger zu einer Party in Berlin ein.

Es ist recht naheliegend, dass es sich hierbei wohl um die Launchparty von Rdio in Deutschland handeln wird. Seit November ist bereits bekannt, dass Rdio „early 2012“ nach Deutschland expandieren will.

Auf Nachfrage wollte die von Rdio beauftragte deutsche PR-Agentur uns keine Auskunft hierzu erteilen.

Das in San Francisco sitzende Rdio wurde von einem der Skype-Gründer im August 2010 gegründet. Das bisher nur in den USA verfügbare Rdio hatte im Oktober 2011 als Antwort auf Spotify kostenfreies Streaming ohne Werbung eingeführt. Bereits im März 2011 war Rdio der erste On-Demand-Streaming-Dienst, der eine eigene API (Programmierschnittstelle) einführte. Im Februar 2011 hatte Rdio in der bisher letzten Finanzierungsrunde 17,5 Millionen US-Dollar erhalten.

Das Wired-Blog Epicenter hat jüngst die Musikbestände von Spotify und Rdio verglichen und einen leichten Vorsprung von Rdio ausmachen können:

Of the top 5,000, about 44% were available on both Spotify and Rdio. 4.8% of the albums were only available on Spotify, while a further 6.8% were only available on Rdio. Overall, 56% of the albums were streamable on at least one of the services.
[..]
Spotify has a reputation for having a deeper catalog, but at least for historic critically-regarded albums, Rdio has a better selection of both popular and obscure artists. More albums in the top 5,000 were available on Rdio, and they offer exclusive access in the U.S. to huge acts like Bob Dylan, Pink Floyd, the White Stripes, and Queen.

In den letzten Tagen ist neben rara.com und Deezer auch itunes Match in Deutschland an den Start gegangen. Der Deutschlandlaunch von Spotify wird in den nächsten Tagen und Wochen ebenfalls erwartet.

Rdio bietet jetzt kostenfreies Streaming ohne Werbung

Der Markteinstieg von Spotify in den USA hat die Konkurrenz angefacht. Rdio, das erst kurz vor Spotifys Ankunft in den USA eine kostenlose Basisversion einführte, hat jetzt eine wirklich kostenfreie Version seines Dienstes gestartet: Kein Geld und keine Werbung.

Rdio geht auch bei der Beschränkung dieser Basisversion interessante, wohl an interne Kosten gekoppelte, Wege. VentureBeat:

An Rdio representative explains the free music limit like this: “The amount of free a person will get is dynamic and will be based on their own personal use and displayed in a meter in the corner of their profile. A heavy user will get more, but probably not as much as they will want and a light user will get more than they’d ever want.”

Im Frühjahr hatte Rdio eine API eingeführt und sich selbst zur Plattform gemacht.

Rdio ist bis dato nur in den USA verfügbar.

Rdio führt APIs ein, wird zur Plattform für Entwickler

Spannende Entwicklung bei dem Streaming-Angebot Rdio, das mit einer Reihe neuer APIs (Programmierschnittstellen) auf Entwickler und ein Ökosystem von Anwendungensetzt:

Streaming music subscription service Rdio today announced availability of a series of Application Programming Interfaces (APIs) that outside developers can use to add playback of Rdio’s 8 million song catalog and social features like popular playlists to their web applications.

Anreize für die Entwickler schafft Rdio über eine Umsatzbeteiligung bei neuen zahlenden Endkunden:

Developers that can sign up new subscribers to Rdio’s $5 or $10 per month paid services will receive a 2% to 3% commission for the lifetime of the subscriber.

Rdio nutzt für die technische Umsetzung der APIs die API-Plattform von Mashery.

Die APIs werden aktuell von drei Anbietern benutzt:

Rdio’s API is currently being used by AOL (for its newly launched “Play by AOL” application), Grab.com and Tweetlouder.

Rdio ist ähnlich wie Spotify, Simfy und andere Angebote ein On-Demand-Streaming-Angebot, das für ein monatliches Entgelt unbegrenzten Zugang zur Musikbibliothek bereitstellt.

Rdio ist aktuell nur in USA und Kanada verfügbar.

Streaming-Dienst Rdio erhält 17,5 Mio. US-Dollar

Es gibt also doch noch Investoren, die bereit sind, in Musik-Startups zu investieren, die mit Majorlabels verhandeln müssen. Rdio, ein us-amerikanischer Streaming-Abo-Dienst erhält in einer neuen Finanzierungsrunde 17,5 Mio. US-Dollar. Angeführt wird die Runde von Mangrove Capital Partners:

Actually, Mangrove is joined in the round by co-founder Janus Friis (through various investment arms), as well as Atomico and Skype itself. Of course, Friis was one of the masterminds behind Skype, and also Kazaa for that matter. That’s quite the startup pedigree, and probably the motivation for the nosebleed round.

Rdio ist nur in den USA und Kanada verfügbar, könnte aber auch nach Deutschland kommen :

Rdio says it will use the $17.5 million investment to “aggressively” expand into new regions—the service is currently only available in the U.S. and Canada—and new platforms. Currently the service works as an app on iPhone, Android and BlackBerry devices; on PCs; and consumer electronics devices, such as Sonos home audio equipment. Rdio is sold on a subscription basis, at $9.99 per month for the web/mobile edition and $4.99 per month for the web-only version.

Rdio hat zuvor mindestens sechs Millionen US-Dollar von Skype und seinen Gründern erhalten.