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The Orchard wird Partner von App-Service Songpier

Logos The Orchard / SongpierMorgen kündigt das Startup pierlane GmbH (Songpier) seine Partnerschaft mit dem Distributor The Orchard an, der den App-Service Songpier künftig seinem Künstler- und Label-Kundenstamm zur Verfügung stellen wird. Songpier bietet bereits jetzt Musikern und Labels hochwertige Apps, die ohne Konvertierung als HTML5-WebApps auf unterschiedlichen Plattformen und Mobilgeräten lauffähig sind.

Damit kann Songpier nur gut ein halbes Jahr nach Gründung und einen Monat nach Start der Public Beta (wir berichteten) einen deutlichen Sprung nach vorne machen.

Es bleibt abzuwarten, wie genau die Zusammenarbeit mit The Orchard aussehen wird.

[Anmerkung: Der Autor ist u.a. tätig für die pierlane GmbH.]

HTML5-App Songpier startet Public Beta

Die HTML5-App Songpier, mit der man songspezifische Apps erstellen kann und die wir hier vorgestellt hatten, ist jetzt in der Public Beta. Die Roadmap für die kommenden Dinge, die in der Pressemitteilung angesprochen wird, klingt interessant:

Man darf sich schon jetzt freuen auf Drag & Drop im gesamten Administrations-Interface, auf statistische Daten zur Nutzung der App, die Integration von Soundcloud, den Upload und das Einbetten von Videos, auf spezielle Accounts für Labels, die die Betreuung von mehreren Artists unterstützen, sowie auf weitere Features.

Anmerkung: neumusik.com-Autor Wolfgang Senges ist bei Songpier für PR zuständig.

Future Music Camp 2011: tape.tv und mixcloud überzeugen durch Persönlichkeit

Zum dritten Mal lud die Popakademie Baden-Württemberg am 27. und 28. Mai zum Future Music Camp in die Mannheimer Hafenstraße. 300 (kostenlose) Tickets waren im Vorfeld geordert worden. Gleichzeitig anwesend waren gefühlte 150 Besucher.

Der gelungenen Kombination von geladenen Vorträgen und Barcamp ist es zu verdanken, dass sinnvolle und intensive Gespräche möglich waren – was man nicht von jeder Veranstaltung sagen kann.

Die wenigen, aber gut selektierten Vorträge – meist zum übergreifenden Thema mobile Technologie – waren aufgrund des engmaschigen Zeitrasters in der Regel effizient, so dass auch frische Gedanken und Anreize vom Podium zu den Hörern wechselten. Das Rennen um die interessantesten und kurzweiligsten Vorträge machten Conrad Fritzsch von tape.tv und Nikhil Shah vom Remix-Service mixcloud. Die positive Resonanz auf die Präsentation des Artist-App-Services Songpier, dessen Public-Beta-Start am Samstag offiziell verkündet wurde, führte zu einer direkten Auseinandersetzung mit dem Tool in einer improvisierten und gut besuchten Barcamp-Session.

Die in MusikWoche/mediabiz dagegen zitierte Aussage von Prof. Dr. Wandjo, Business Direktor & Geschäftsführer der Popakademie Baden-Württemberg und Leiter Fachbereich Musik- und Kreativwirtschaft:

Das Future Music Camp besetzt erfolgreich die Rolle als Leitevent für die digitale Musikbranche.

wage ich eher zu bezweifeln. Angesichts der Vielfalt an Veranstaltungen wie c’n’b Cologne, Reeperbahn Campus, Berlin Music Week, BerMuDa, Popkomm, all2gethernow, PopUp Leipzig, Verstärker Erlangen usw. klingt dies eher zu ambitioniert und verfrüht. Man mag sich auch fragen – ist das „Eine Event“ das allein selig Machende? Oder werden Chancen verschenkt, die eine intensivere Zusammenarbeit der Veranstaltungen ermöglichen würde?

Wenn allerdings ein Resumee der Veranstaltung zu ziehen ist, dann zeigt das Feedback zu den vorgestellten Session-Themen vor allem, dass weniger ein einzelnes Tool im Mittelpunkt des Interesses von Künstlern im Longtail, ihren Teams und den Indie-Labels steht, sondern immer noch das Finden einer Strategie und der Umgang mit den Aufgaben des Online-Marketings. Hier herrscht weiterhin enormer Nachholbedarf.

[Anmerkung (31.05.2011): Der Autor ist u.a. auch für die pierlane GmbH (Songpier) und all2gethernow (a2n) tätig.]

10 Closed-Beta-Accounts für HTML5-Songapp Songpier

Songpier

Songpier ist ein noch junger Dienst aus Deutschland, der verspricht, Songs in Apps umzuwandeln, um etwa die Verteilung der Musik über mobile Geräte zu steigern. Songpier setzt dafür auf den Freemium-Ansatz (kostenlose Basisversion und kostenpflichtige Premiumversion):

Musiker, Labels und Promoter registrierten sich bei dem in der Basisversion kostenlosen Service und befüllen über eine Weboberfläche die zu erstellende mobile App mit Inhalten, die zusammen mit dem jeweiligen, zuvor hochgeladenen Titel in der Applikation präsentiert werden sollen (z.B. Biografie, Fotos, Tourdaten und -tickets, Merchandising, Links zu digitalen Downloads usw). Programmierkenntnisse sind nicht notwendig.

Das auf HTML5 setzende Ergebniss lässt sich anschließend über Social Networks verteilen und ist dank des HTML-Standards auf allen gängigen Smartphone-Plattformen abspielbar. Mit QR-Codes ist die Verbreitung auch über Print und andere Offline-Situationen möglich.

Songpier ist nicht allein mit seinem Angebot:

Auch AppMakr, BandApp und Mobile Roadie erlauben das browserbasierte Erstellen von mobilen Applikationen.

Der App-Ansatz hat für das Marketing diverse Vorteile:
The benefits to this approach over delivering a song as an MP3 are plentiful and obvious. For starters, it lets bands know who is listening. When a band sells a song through iTunes, Apple gets that user’s email address but the artist does not (Apple cites privacy as the reason for this). In addition, artists, labels and promoters can use this technique to send out a track for free, counting on resulting album, ticket, and merchandise sales to bring in revenue.
Users can bookmark shortcuts to HTML5 web apps as icons on their smartphones, so they can look and feel just like the apps distributed through official channels like iTunes. And once a user has the icon installed on their phone, they’ll be more likely to return to the song to check for new photos, tour dates, and so on. Of course, nobody in their right mind would litter their smartphone interface with tons of single-song apps. This approach would more likely result in people installing a handful new song apps from their favorite artists, perhaps deleting them over time (after they’ve bought the album, the artist would presumably hope).
Wie erfolgreich Songpier oder eines seiner Konkurrenten sein kann, hängt massgeblich davon ab, wie leicht die Erstellung vielfältiger Songapps ist.
Songpier befindet sich aktuell noch in der Private Beta. Was uns zum zweiten Teil dieses Eintrags bringt:

Songpier hat neumusik.com zehn Closed Beta Accounts als Giveaway zur Verfügung gestellt. Rechtzeitig zum Relaunch der Songpier-Site in wenigen Wochen werden einige Featured Artists auf der Homepage vorgestellt – und mit etwas Glück in der internationalen Presseerklärung erwähnt.
Schickt den Link Eurer Site (Homepage, Facebook, myspace, SoundCloud, Netlabel) an folgende Adresse:
Wolfgang Senges <wsenges@songpier.com>
Subject: „neumusik // SONGPIER“

Songpier wählt unter den Einsendungen die zehn besten Künstler aus.
Mehr zu Songpier kann man auf der Website und dem zugehörigen Facebook-Account erfahren.

Anmerkung: Wolfgang Senges ist für PR bei Songpier zuständig. Er ist außerdem seit kurzem ein neues Mitglied des neumusik.com-Teams. Dazu mehr an anderer Stelle.