Clicky

SoundTracking für Android erschienen

moment-soundtracking.jpg

Die bisher nur für iPhone verfügbare Musiksharing-App SoundTracking ist im Android Market angekommen. Besonders hervorzuhebendes Feature ist die Möglichkeit, von anderen gepostete Tracks in voller Länge via Rdio oder Spotify anzuhören:

View these shared music moments from other people, and if you like the song, play it back in full using your Rdio or Spotify app.

SoundTracking selbst bietet lediglich die 30-Sekunden-Vorschau von iTunes an. Einer der Hauptnachteile des Dienstes.

SoundTracking ermöglicht es, Freunden auf SoundTracking, Facebook oder Twitter mitzuteilen, welche Musik man gerade anhört.

Bisher auf neumusik.com:

Soundtracking erhält 4,75 Mio. US-Dollar, soll zu Android kommen

moment-soundtracking.jpg

Soundtracking, die mobile Musiksharing-Community, hat 4,75 Millionen US-Dollar in einer zweiten Finanzierungsrunde erhalten, wie das Blog Bits der New York Times berichtet:

SoundTracking is currently the most shared music service on Twitter. It is also popular among music celebrities, including Alicia Keys and Mark Hoppis from the band Blink 182, who use the service regularly.

[..]

The financing is being led by Accel Partners, a venture firm that also invested in the popular music service Spotify. True Ventures and SoftBank Capital also contributed money.

Aktuell ist Soundtracking nur auf dem iPhone (bzw. iOS-Geräten) verfügbar. Das Unternehmen plant, Soundtracking nun auch für Android und andere mobile Plattformen zu veröffentlichen.

Bisher zu Soundtracking:

SoundTracking 2.0 jetzt mit besserer Facebook- und Twitterintegration

moment-soundtracking.jpg

Die Musiksharing-App SoundTracking (Review hier) hat anlässlich zu iOS5 ihre Version 2.0 herausgebracht. Diese Version bringt unter anderem das Posten an Facebook-Fanpages mit, was besonders für Musiker mit Fanpages interessant sein dürfte.

Außerdem werden Musiker auf Twitter jetzt  direkt mit einem @mention erwähnt, wenn jemand sein Soundtracking-Update twittert. Das dürfte die App unter Musikern nicht nur bekannter machen, sondern außerdem dafür sorgen, dass die @mentions auf Twitter für bekanntere Musiker noch weniger brauchbar werden.

Außerdem kann man nun in SoundTracking dank Twitter-iOS-Integration Musikern direkt auf Twitter folgen.

TechCrunch:

In addition to the basic Twitter for iOS stuff and a streamlined UI (and a “glossy wood soundtrack button”), SoundTracking 2.0 also lets you post songs to a Facebook fan page, which means that the multiple admins of something like a brand’s or an artist’s page can now soundtrack.

What’s more interesting than the new Facebook integration, auth and customization features however, is that SoundTracking 2.0 allows you to follow the artists you listen to on Twitter from within the app — giving you the option to follow @Beyonce for example, after you’ve soundtracked one of her songs. In addition, SoundTracking automatically @ mentions a given artist when a user tweets a soundtrack, if that artist is on Twitter that is.

SoundTracking kommt sieben Monate nach dem Launch auf 750.000 App-Downloads.

siehe auch: Soundtracking: Die App für den Soundtrack des Lebens

 

Soundtracking: Die App für den Soundtrack des Lebens

moment-soundtrackingSoundtracking ist eine noch recht junge mobile Applikation für zunächst nur
das iPhone, die bereit für Furore sorgte: 250.000 Menschen hatten die
App innerhalb von zwei Wochen nach Erscheinen im April diesen Jahres
heruntergeladen.

Soundtracking vereint die besten Aspekte von Musiktagging, Musik entdecken und Musik teilen in einer Applikation. Die Applikation erlaubt es, einen Song, den man gerade anhört, mit anderen zu teilen. Dazu kann man etwa schreiben, was man gerade macht und den Statusupdate an andere Netzwerke wie Facebook weiterleiten. Wer möchte, kann auch ein Foto zu seinem Soundtracking-Update hinzufügen. Soundtracking ist eine Art Twitter für Musik.

Die Soundtrackingupdates bieten ein 30-Sekunden-Sample des getaggten Songs und die Möglichkeit, den Song auf iTunes zu erwerben. Beides allerdings nur, wenn der Song auch auf iTunes zu finden ist. Hört man den Song auf dem iPhone, kann man die Song-Infos direkt von der iPod-App zu Soundtracking schicken. Ist das nicht der Fall, kann man den zu taggenden Song per Hand eingeben und in der Datenbank suchen. Weitaus sinnvoller aber ist die Möglichkeit, den Song direkt von der App über das Mikrofon des iPhones erkennen lassen zu können,
wie man es von Applikationen wie Shazam kennt. Soundtracking arbeitet für die Songerkennung mit Gracenote zusammen.

Wie man es von Twitter bereits kennt, kann man auch auf Soundtracking anderen Nutzern folgen und so über die Songs auf dem Laufenden bleiben, über die die Freunde stolpern.
Soundtracking könnte auch für Festivals und Clubs interessant sein. Die Nutzer können dank Integration in Soundtracking ihre Songs auch über den Location-Based-Service Foursquare verbreiten und so direkt
mit einem Ort verbinden. Die (zusätzlich mögliche) Verbreitung an Twitter und Facebook gibt den Songs noch einmal eine größere Reichweite. Soundtracking-Gründer Steve Jang erzählte TechCrunch, dass
50 Prozent der Nutzer ihre Musikmomente an Facebook und Twitter weiterverteilen.

Einzig die Möglichkeit fehlt, die von anderen Nutzern und einem selbst getaggten Songs vollständig im Stream anzuhören. Es bleibt zu hoffen, dass Soundtracking erfolgreich genug sein wird, um sich die hierfür
notwendigen Lizenzen leisten zu können. Denn bereits jetzt hat die Applikation das Zeug zu einem der essentiellen mobilen Dienste für Musiknarren zu werden.

Dieser Artikel ist leicht redigiert im Musikmarkt erschienen. Weitere Musikmarkt-Kolumnen findet man hier: